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Wirtschaft wirklich verstehen

Wirtschaft wirklich verstehen: Rahim Taghizadegan

Einführung in die Österreichische Schule der Ökonomie

Preis 24,99 € In den Warenkorb » Cart
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Autor(en) Rahim Taghizadegan Verlag FinanzBuch Verlag
Sachgebiet(e) Österreichische Schule ISBN 978-3-89879-624-8
2011, 250 Seiten, Festeinband/Hardcover

Old School für ein neues Denken in der Ökonomie

Wenn es etwas Gutes an Krisen gibt, so zumindest, dass man ― posthum ― darüber nachdenkt, ob und wie die Katastrophe hätte verhindert werden können. Die jüngste Wirtschaftskrise wurde zumindest vorhergesehen, und das sehr präzise. Vollbracht hat das kein bekannter Prophet wie George Soros, sondern ein kleiner akademischer Kreis von Volksökonomen in den USA. Diese besinnen sich seit den Siebzigerjahren aus guten Gründen zurück auf die sogenannte Österreichische oder Wiener Schule.

In seinem grundlegenden Werk zeigt der Wirtschaftsphilosoph Rahim Taghizadegan, welche Faktoren für eine Fortsetzung der Forschung in der Tradition von Carl Menger, Eugen von Böhm-Bawerk, Ludwig van Mises und Friedrich August von Hayek sprechen.

Der Nutzen einer Wissenschaft, die verlässliche Zukunftsprognosen und Warnsignale für die Gesellschaft liefert, kann nicht hoch genug bewertet werden. Daher ist das Plädoyer des Autors für eine Neuorientierung oder Rückkehr zum Denken der Wiener Schule mehr als verständlich. So verständlich wie sein richtungsweisendes Werk.

Quelle: FinanzBuch Verlag

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Rezensionen
Ökonomie für reale Menschen Hubert Milz 14.07.11

Rahim Taghizadegan hat ein Buch vorgelegt, mit dem Untertitel: "Einführung in die Österreichische Schule der Ökonomie".
Dieses Buch ist jedem zu empfehlen, der die Wirtschaft - so wie im Titel gefordert - auch wirklich verstehen will. Denn das Buch ist tatsächlich eine Einführung in die Ökonomie, weil Rahim Taghizadegan auf der Basis des gesunden Menschenverstandes in der verbalen Schritt-für Schritt-Analyse, welche von Ökonomen "der Österreichischen Schule der Ökonomie" beherrscht und bevorzugt wird, argumentiert. Das ist besonders wohltuend im Vergleich mit den einführenden VWL-Lehrbüchern, die standardmäßig von den Mainstream-Ökonomen an den Hochschulen empfohlen werden und doch nichts anderes sind, als irreal-mathematische Spielereien eines rationalistischen Irrwegs auf Basis der Kunstfigur "homo oeconomicus".
Rahim Taghizadegan zeigt:
wie Menschen handeln und was aus den Handlungen folgt;
dass jeder Mensch individuelle Wertvorstellungen und Präferenzen, diese sind im Zeitverlauf nicht konstant und indifferent, hat;
dass das menschliche Handeln die Signale sind, welche andere Menschen, die fremd und unbekannt sind, Botschaften übermitteln;
dass diese Botschaften eine Basis der Preisbildung sind;
dass die Preise von gestern Signalfunktion für das Handeln von heute haben;
dass die wirtschaftspolitischen Interventionen der Politik Anmaßung sind und letztendlich ins Leere laufen (auch wenn die Interventionen gut gemeint sind: Gut gemeint ist im Ergebnis eben nicht gut!)
dass das staatliche Geldmonopol von der Politik zum Schaden der Menschen missbraucht wird;
dass die staatliche Geldpolitik mittels dem Transmissionsriemen "Zentralbank-Teilreservebanken" zu Verwerfungen und Verzerrungen führt und letztendlich für die Konjunkturzyklen verantwortlich zu machen ist;
dass Wohlstand nicht durch Konsum entsteht, sondern aus der gelungenen Kombination Arbeit-Sparen(=Konsumverzicht)-Investieren der Stock an Kapitalgütern entsteht, welcher erst die Tretmühle des Alltags erleichtert und für mehr Wohlstand sorgt;
usw.!
Das Buch hebt sich wohltuend ab von den Schwarten der Mainstream-Ökonomen, die z. B. im Konsum durch Schuldenmachen den Weg zum Wohlstand sehen. Hierzu bemerkte Prof. Hoppe einmal, dass man einem aufgeweckten Kind im Kindergarten innerhalb von wenigen Minuten klar machen kann, dass Schuldenmachen und Konsumieren keinerlei Wohlstand hervorbringen - leider glauben 99% der sog. Ökonomen auch und insbesondere die angeblichen ökonomischen Cracks/Koryphäen genau diesen Unsinn des Schuldenmachens und Konsumieren. Dieses Denken liegt an rationalistischen Irrwegen, die Rahim Taghizadegan in diesem Buch einleuchtend offenlegt und klar widerlegt.

Fazit: Summa cum laude ist die angemesse Wertung für dieses Buch!