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Das neue Buch von Stefan Blankertz: Mit Marx gegen Marx

29.09.14

Stefan Blankertz: Mit Marx gegen Marx »Um Marx zu widerlegen, muss man nicht selten bloß – Marx zitieren.« So lautet die die Kernthese des neuen Buches von Stefan Blankertz.

Oder anders gesagt: Marx liefert die Gegenargumente zu seinen Thesen meist mit. Das neue Buch von Stefan Blankertz ist auch eine Auseinandersetzung mit einem weitverbreiteten und naiven Marxismus. Ein Marxismus, der von Dogmen geprägt, aber von ökonomischem Sachverstand entfremdet ist.

Gleichzeitig, so Stefan Blankertz, ist „… Marx ist nicht freizusprechen davon, die Systeme marxistischen Schreckens angeregt zu haben, und dennoch ist es auch im Namen der Opfer, dass das in Anschlag gebracht wird, was von Marx gegen die Systeme des marxistischen Schreckens nutzbar ist.“

Marx wußte um die befreiende Kraft kapitalistischer Produktionsmethoden. Den Marxisten geht es vor allem um die Fesselung der Produkionsmittel und derjenigen, die über sie verfügen.

Das neue Buch von Stefan Blankertz ist eine sehr geistreiche Auseinandersetzung mit dem Marxismus, wie sie in dieser Form bisher noch nicht stattgefunden hat.

 

 

 

Ein feines Angebot: Der TvR Medienverlag

24.03.14

TvR Medienverlag LogoDer TvR-Medienverlag ist vielleicht eines der interessantesten Verlagsprojekte der letzen Jahre. buchausgabe.de führt viele Titel aus dem TvR-Medienverlag, insbesondere jene, die sich mit historisch/ökonomischen und klimaideologie-kritischen Themen beschäftigen, im Angebot. Es ist beachtlich, wieviel Sorgfalt der Verleger Holger Thuss in die Auswahl seines Angebotes fließen läßt.

 

Die folgenden beiden Neuerscheinungen des Frühjahrs 2014 möcht ich besonders hervorheben,  denn die beiden Titel  „1989: Tagebuch der Friedlichen Revolution“ von Vera Lengsfeld und „Alternativlos: Warum wir jetzt erst recht ungezügelte Finanzmärkte brauchen“ von Thomas Kirchner sind schwerpunktmäßig freiheitlichen Themen gewidment.

In „1989: Tagebuch der Friedlichen Revolution“ erzählt Vera Lengsfeld ihre persönliche Erfahrung und ihre persönliche Sichtweise auf die Ereignisse des Wendejahres. Hier erzählt jemand nicht von außen als Beobachter, sondern als Teilnehmer.

Alternativlos: Warum wir jetzt erst recht ungezügelte Finanzmärkte brauchen“ ist eine radikale Abrechnung mit dem Märchen, daß die privaten Finanzinstitute die „Finanzkrise“ hervorgerufen hätten. Im Gegenteil: sie haben so gehandelt, weil die Regulierung und politisches Handeln die Ursachen der Krise überhautp erst geschaffen haben. Wie? Das erklärt der Autor kompetent, indem er die Wirkungsweise der Finanzmärkte sachkundig erklärt.

 

Mittlerweile sind viele Titel aus dem TvR-Medienverlag zu einem wichtigen und etablieren Bestandteil des liberalen Buchangebotes geworden:

Erich Weedes „Unternehmerische Freiheit und Sozialstaat“ ist ein intelligenter und espritreicher Aufruf zur Verwirklichung einer Marktwirtschaft, die diesen Namen verdient.

 

 

In „Krise und Zukunft der Demokratie“ zeichnet der Ökonom und Bankier Felix Somary das Szenario einer Welt die im Würgegriff des Interventionismus von Krise zu Krise taumelt und er versucht sich an einer liberalen Formulierung allgemeingültiger Prinzipien, die frei von ideologischem Ballast eine Lösung herbeiführen können. Ein Klassiker der politischen Analyse.

 

Die Euro-Misere – Essays zur Staatsschuldenkrise“ bilden einen essayistischen Abriß der Euro-Währungskrise. Der Autor ist ein Wegbegleiter und Ratgeber zugleich, der mit seiner Entwirrung des politischen Begriffslabyrinths dazu beiträgt, daß die Sicht auf die wahren Ursachen der Krise freigelegt wird.

 

 

 

 

Die Katastrophe der Befreiung – Stefan Blankertz

12.07.13

Irgendetwas stimmt nicht mit der Demokratie. Die hehren Ansprüche, die ihre Vertreter gerne formulieren, werden nicht erfüllt. Die Menschen verzweifeln an einem Leben, dessen Wirklichkeit sie als Entgleiten wahrnehmen. Niemand scheint sich wirklich zufriedener zu fühlen. Selbst die Interessengruppen, denen ein außergewöhnliches Maß an Einflußnahme zugesprochen wird, bedienen eine Klientel, die sich als Opfer wieder anderer Interessengruppen sieht.

Ich kann über die Bücher von Stefan Blankertz nicht objektiv schreiben. Dafür bin ich viel zu voreingenommen. Jedes seiner Bücher, das sich mit dem Themenkreis beschäftigt, der allgemein als „gesellschaftlich“ gilt, wühlt zu sehr in jene Vorstellungen auf, die ich mir in meiner Bequemlichkeit so schön zurechtgebastelt hatte. Das wollte ich nur kurz klarstellen.

Die Demokratie, oder besser, das was die Demokratie in den Augen ihrer Verfechter sein sollte, ist nicht primär das Opfer ihrer Leichenfledderer. Sie ist das Opfer ihrer eigenen Verfahrensweise. Das Verfahren, nämlich die Machtausübung nach erfolgter Wahl, ist wichtiger geworden als das Ziel. Eine Art demokratischer Positivismus hat sich bis in kleinsten Atome menschlichen Handelns eingschlichen und zeitigt absurde Ergebnisse.

Der Gegensatz zwischen Faschismus und Demokratie ist eben kein Gegensatz. Es gibt ein Kontinuum, in dem sich der Einzelne bewegt ohne wirklich feststellen zu können, wo er gerade steht. Letztendlich, so meint er, habe er ja auch bei der Stimmabgabe die Verantwortung für das übernommeh, was er als unvermeidliches Schicksal von dieser allgegenwärtigen Macht namens Staat, vorgesetzt bekommt.

Verpackt wird dies alles in ein Korsett vorgestanzter, in Schlagworte gepresster, Ideologien. Sie taugen als Projektionsfläche für das was besser sein könnte, wenn es die eigene ist und für das, was schlechter sein könnte, wenn es diejenige des Gegners ist. Dabei, auch dies ist eine der beachtenswerten Thesen von Stefan Blankertz, hat die Ideologie weniger Einfluß auf die tatsächlichen Handlungen der politischen Akteure, als von diesen behauptet wird.

Ich hoffe, daß die „Katastrophe der Befreiung“ einen weiten Leserkreis findet, denn es ist ein Augenöffner und eine Inspiration, wieder mehr an die eigene Fähigkeit, Gedanken zu fassen, zu glauben.

P.S. Im Anhang des Buches befindet sich ein Briefdialog von Stefan Blankertz aus dem Jahre 1983 mit dem damals noch in Kalifornien lebenden Paul Feyerabend über den Wert der Demokratie. Ich bin mir nicht sicher, ob Feyerabend den Gedanken des damals zwar noch recht jungen, aber doch schon sehr sicher argumentierenden Stefan Blankertz folgen konnte – oder wollte.

Der Trailer zu dem Buch kann hier angeschaut werden.

W E R B U N G

Rhein-Main-Edelmetalle

 

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Liberal und doch solidarisch Der weg zum mündigen bürger Die wurzeln des antikapitalismus
Flat tax Liberale Vernunft, soziale Verwirrung Wirtschaft, Ethik und Gerechtigkeit: Hardy Bouillon
 

buchausgabe.de empfiehlt: Schweizer Monat

Aus den Schweizer Monatsheften wurde der Schweizer Monat! Der Schweizer Monat ist eine Zeitschrift mit liberalem Profil. Auch wenn seit ihrem ersten Erscheinen im Jahre 1921 viel geschehen ist, die Zeitschrift ist sich treu geblieben: das Wellengekräusel der Aktualität ist ihre Sache nicht – oder höchstens, wenn sich daran Langzeitwellen der Relevanz ausmachen lassen; sie setzt auf den kritischen Diskurs, auf mutige Autoren, prononcierte Meinungen und eigenwillige Leser.Sind Sie neugierig geworden?

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