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Wirtschaft, Ethik und Gerechtigkeit

Wirtschaft, Ethik und Gerechtigkeit: Hardy Bouillon

Studien zur Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung Band IX

Preis 19,90 € In den Warenkorb » Cart
Zustand Neu Auf Lager
Autor(en) Hardy Bouillon Verlag buchausgabe.de
Sachgebiet(e) Philosophie, Liberalismus ISBN 978-3-942239-07-3
2010, 223 Seiten, Broschur

Wirtschaft, Ethik und Gerechtigkeit ist eine Abhandlung zu Grundfragen der Wirtschaftsethik. Der Autor zeigt Fehlentwicklungen seines Fachs auf – gemessen an dem, was Wirtschaftsethik als wissenschaftliche Disziplin leisten sollte. Das Kernstück seiner Kritik bildet eine Definition wirtschaftsmoralisch gerechten Handelns. Mit ihr gelingt es dem Autor, einschlägige Begriffe der Wirtschaftsethik (von Corporate Social Responsibility bis hin zu Stakeholder Value) kritisch zu analysieren und deren Brauchbarkeit für die wirtschaftsethische Forschung neu zu erschließen.

Dieser Titel ist bei der ECAEF auch frei als PDF zum Download verfügbar.

 

Stimmen zum Buch

„Ein längst überfälliges Werk, das einem jeden in wirtschaftlicher Verantwortung stehenden Unternehmer wie auch Politiker nachdrücklich empfohlen werden muss! - Ebenso unverzichtbar für Mittler ökonomischer Bildung!“

Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann
May, PH Heidelberg, Hg. des
Lexikons der ökonomischen
Bildung

 

„Die Wirtschaftsethik ist in den letzten Jahren fast zur Modewissenschaft heruntergekommen. Hardy Bouillons Buch ist
da eine große Ausnahme. Klare Begrifflichkeit, wissenschaftstheoretische Fundierung und eine Position, die sich nicht in beliebiger Verschwommenheit gefällt, sind genau das, was die Wirtschaftsethik heute braucht.“

Dr. Detmar Doering, Leiter des
Liberalen Instituts der Friedrich
Naumann Stiftung, Potsdam

 

„Der enorme Nutzen, den dieses Buch dem Leser bringen wird, braucht kaum mehr getestet zu werden.“

Professor Kurt Leube, Hoover
Institution, Stanford University,
USA

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Rezensionen
John Smithb635 15.07.14

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Gerechtigkeit – ein umstrittener Begriff? Hubert Milz 05.07.10

Folgt man bei dieser Frage dem Prof. Dr. Hardy Bouillon, einem Schüler des 2006 verstorbenen Philosophieprofessors Gerard Radnitzky (o. Prof. für Wissenschaftstheorie in Bochum und Trier), dann ist die Antwort ein klares "Nein".

Prof. Bouillon legt in diesem Buch sehr viel Wert auf eine unmissverständliche Sprache. Die Begriffe, welche behandelt werden, sind exakt zu formulieren – Prof. Boullion fordert eine saubere Sprache in der philosophischen Analyse. Aus diesem Grunde führt Prof. Boullion den Leser (und hier gerade Nicht-Philosophen wie mich) in den einleitenden Bemerkungen sehr umfassend und mit sprachlich akribischer Exaktheit in die Fragen zur "Ethik, Wirtschaft, Gerechtigkeit und Wirtschaftsethik" ein.
Der Leser sollte sich die Ruhe und die Zeit nehmen die Substanz dieser einleitenden Ausführungen auf sich wirken zu lassen und versuchen diese zu reflektieren, um danach der weiteren Argumentation des Autors zu folgen. Wobei der Autor den Leser durch eine anregende – aber auch sehr anspruchsvolle – Diskussion über Ansichten, Vorstellungen und Ideen im Zusammenspiel von Gerechtigkeit, Ökonomie, Ethik und Politik führt.
Prof. Boullions Argumentationsstränge sind dabei konsequent und konsistent, seine Sicht der Gerechtigkeit stellt nicht nur auf das menschliche Handeln ab, sondern auch auf die Beweggründe, welche hinter dem Handeln stehen und auf die möglichen/wahrscheinlichen Folgen des Handelns.
Prof. Bouillon entwickelt sozusagen eine Messschnur, an welcher nach formalen Kriterien das moralische Handeln zu bewerten ist. Mittels dieser Messschnur werden bekannte Gerechtigkeitstheorien, z. B. die von Rawls, diskutiert und ihre Schwächen aufgedeckt. Dabei zeigt sich, dass oftmals "wirtschaftsethische Positionen", wie z. B. "soziale Gerechtigkeit", "Umweltbetroffenheit" u. a., der Messschnur des Prof. Boullion nicht standhalten können, weil diese Positionen nur durch "hochmoralisches" Auftreten die handfesten Eigeninteressen der Akteure verbergen sollen.

Fazit:
Das Buch ist ein für Nicht-Philosophen sehr anspruchsvoller Text, aber ein Text der sich lohnt. Prof. Bouillon legt mit diesem Buch ein philosophisches Grundlagenwerk zur Wirtschaftsethik vor. Ein Grundlagenwerk, welches in sich schlüssig ist und populäre Fehlschlüsse im Diskurs der Meinungen beim Thema "Wirtschaftsethik und Gerechtigkeit" offen legt.
Der Leser ist sehr gefordert und wird lernen, wenn er der exakten Begrifflichkeit des Autors folgt, dass etliche ethische Vorstellungen des alltäglichen Lebens durch Verhunzung der Sprache verseucht und entstellt worden sind.