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Wilhelm Röpke heute

Wilhelm Röpke heute: Pierre Bessard

Zur Aktualität des grossen liberalen Ökonomen und Publizisten

Preis 24,80 € In den Warenkorb » Cart
Zustand Neu Auf Lager
Autor(en) Pierre Bessard Verlag Liberales Institut
Sachgebiet(e) Klassischer Liberalismus ISBN 9783033062665
2017, Broschur

Mit Beiträgem von Hernando de Soto, Pierre Bessard, Bernhard Ruetz, Henrique Schneider, Patricia Commun, Alan S. Kahan, Gerd Habermann, Richard Ebeling, Erich Weede, Samuel Gregg und Alain Laurent

 

Einleitung - Pierre Bessard

EINSTIEG
Eigentumsrechte und Märkte: Das beste Versprechen für die Armen - Hernando de Soto

I.  RÖPKE UND DIE SCHWEIZ
Röpkes Vermächtnis an eine liberale Schweiz - Pierre Bessard
Röpke in der Schweiz: Werte und Marktordnung - Bernhard Ruetz
Röpkes Tugendethik in der Wirtschaftspraxis - Henrique Schneider

II.  DER GEIST DER FREIHEIT
Die kulturellen Wurzeln der Marktgesellschaft - Patricia Commun
Vom Ungeist der Verachtung des Geldes - Alan S. Kahan
Röpke als liberaler Kulturkritiker - Gerd Habermann

III.  BLEIBENDE IDEEN FÜR DIE GEGENWART
Freiheitliche politische Ökonomie in einer post-totalitären Welt - Richard Ebeling
Die Krise des zeitgenössischen Wohlfahrtsstaates - Erich Weede
Liberale Weltöffnung und die Kritik supranationaler Organisationen - Samuel Gregg

AUSKLANG
Röpke, Mises und Hayek, eine Würdigung - Alain Laurent

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Rezensionen
Ein Streiter für die Freiheit Hubert Milz 19.12.17

Wilhelm Röpke (1899-1966), ein Kämpfer für die Freiheit, emigrierte wegen der braunen Sozialisten 1933 in die Türkei, 1937 nahm er einen Ruf nach Genf an.

Das Liberale Institut erinnert mit diesem Sammelband an einen großartigen, jedoch auch recht eigenwilligen Verfechter der Freiheit. Dabei zeigen die Beiträge, dass Röpke durch seine umfangreiche publizistische Tätigkeit (zum Beispiel bei der „NZZ“) nicht nur großen Einfluss in der Schweiz hatte, sondern auch international bedeutend war und nachhaltigen Anteil an der deutschen Nachkriegsordnung nahm.
Wichtige Facetten aus Röpkes Werk leuchten auf: der Einsatz gegen die Fluten der braunen und roten Totalitären; die Liebe zu bewährten, tradierten Tugenden, gepaart mit einem Kulturpessimismus, der den Kult des Kolossalen, den billigen Konsumismus, den Materialismus, den Relativismus, den Inflationismus, den wohlfahrtsstaatlichen Fiskal-Sozialismus und das Banausentum als falsch zeichnete. Röpke sah in gewachsenen, eigenverantwortlichen Gemeinschaften und einer tatsächlichen „Nobilitas Naturalis“ den rechten Weg.
Richtig aktuell sind Röpkes Beiträge zur europäischen Integration. Schon in den 1950er Jahren warnte er davor, dass der Zentralismus ein Verrat an Europa ist und genau das zerstören wird, was Europa liebenswert und wichtig für die Welt macht.

Persönlich wurde mir die Botschaft der „Ideen der Freiheit“ 1978 durch die Lektüre eines der Werke Wilhelm Röpkes nahegebracht.
Von Röpke führte der Literaturweg dann zu Franz Böhm, Walter Eucken, Friedrich August von Hayek und Alexander Rüstow. Die Lektüre Hayeks leitete mich nahezu zwangsläufig zu den anderen Größen der „Wiener Schule der Volkswirtschaftslehre“: Ludwig von Mises, Eugen von Böhm-Bawerk, Friedrich von Wieser und Carl Menger.

Der Herold, der mir die Botschaft überbrachte, hieß nun einmal Wilhelm Röpke; die Verkündung der Botschaft durch irgendwelche „Salonliberale“ würde ich sicherlich nicht gehört haben.
Auch heute hat Röpke uns noch eine Menge zu verkünden – deshalb der Rat: Röpke lesen!