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Wilhelm Röpke

Wilhelm Röpke: Hans Jörg Hennecke

Ein Leben in der Brandung

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Autor(en) Hans Jörg Hennecke Verlag Schäffer-Poeschel Verlag
Sachgebiet(e) Biographien ISBN 3-7910-2451-5
2005, 294 Seiten, Gebunden

Soziale Marktwirtschaft, Westbindung, Föderalismus. Wilhelm Röpke (1899-1966) war der "geistige Vater" der sozialwirtschaftlichen Ausrichtung der Bundesrepublik in der Ära Adenauer/Erhard. In seinem Leben spielte er mehrere Rollen zugleich: bahnbrechender Nationalökonom, streitbarer Politikberater und glänzender Publizist. Seine Mahnungen und Orientierungen sind zu Beginn des 21. Jahrhunderts aktueller denn je.

Quelle: Schäffer-Poeschel Verlag

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Rezensionen
Ein würdiges Denkmal Hubert Milz 07.02.10

Hans Jörg Hennecke hat mit dieser Biographie dem großen Gelehrten Wilhelm Röpke ein würdiges Denkmal gesetzt.

1959 erschien eine Aufsatzsammlung Röpkes als Buch mit dem Titel "Gegen die Brandung", an diesen Titel ist der Name dieser Biographie "Wilhelm Röpke: Ein Leben in der Brandung" angelehnt. Dabei umschreibt die Zeile "Ein Leben in der Brandung" den aufreibenden Kampf Röpkes, der einer der stärksten und eigenwilligsten Kämpfer für eine freiheitliche Gesellschaftsordnung nach dem natürlichen Bilde des Menschen war, äußerst treffend.

Hans Jörg Hennecke führt den Leser als echter Röpke-Kenner durch die Lebensstationen Röpkes und damit durch die entscheidenden Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts:
Vom Geburtsort Schwarmstedt am Rande der Lüneburger Heide zum ersten einschneidenden Erlebnis, dem Kriegseinsatz ab 1917.
Studienjahre in Göttingen, Tübingen und Marburg folgen.
Nach Promotion und Habilitation wurde Röpke jüngster Professor und der Leser kann mitfühlen, wie Wilhelm Röpke sich als wortgewaltiger Publizist und Politikberater in den aufreibenden Kampf um Weimar stürzt: gegen die freiheitsvernichtenden Bewegungen von Kommunismus und Nationalsozialismus.
1933 folgten nach der Machtergreifung Hitlers für Röpke die Entlassung aus dem Staatsdienst und die Emigration. Röpke verließ Deutschland und wurde zunächst Professor an der Universität Istanbul.
1936 wechselte Röpke nach Genf ans 'Institut universitaire de hautes études internationales', wo er bis zu seinem Tode 1966 lehrte.
Hier in Genf reifte Röpke dann zum wahrhaft sprachgewaltigen Freiheitskämpfer, mit über 800 publizistischen Beiträgen wandte Röpke sich an die Öffentlichkeit.
Er nahm nach dem 2. Weltkrieg als Berater von Kanzler Konrad Adenauer und Minister Ludwig Erhard maßgeblichen Einfluss auf die politischen Weichenstellungen der jungen Bundesrepublik Deutschland, z. B. bezüglich der Einbindung in das westliche Politiksystem.

Dieser kurze Einblick soll genügen, lesen Sie selbst den aufzehrenden Kampf Röpkes gegen das, was er z. B. die "kollektive Stallfütterung der Untertanen" nannte. Zu hoffen ist, dass durch die Lektüre dieser Biographie viele, viele Leser dann auch Wilhelm Röpke im Original lesen werden, denn die Botschaft, welche uns Wilhelm Röpke mitteilte, die ist heute noch genauso aktuell - vielleicht noch aktueller - als damals in den 1940er bis 1960er Jahren.