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Wie eine Volkswirtschaft wächst ...

Wie eine Volkswirtschaft wächst ...: Andrew J. Schiff, Peter D. Schiff

... und warum sie abstürzt

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Autor(en) Andrew J. Schiff, Peter D. Schiff Verlag Börsenmedien AG
Sachgebiet(e) Radikalliberalismus, Vermögen und Geldanlage, Österreichische Schule ISBN 9783941493759
2011, 272 Seiten, Gebunden

Übersetzt von Egbert Neumüller - die englische Originalausgabe wurde im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2010 mit dem International Book Award 2010 ausgezeichnet.

AUF EINEN BLICK
• Komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge – verständlich erklärt
• Randvoll mit amüsanten Illustrationen
• Was in unserem Wirtschaftssystem schiefläuft

 

"Halten Sie einen Vortrag über Volkswirtschaft, und Sie werden sehen, wie schnell Ihr Publikum müde wird. Erzählen Sie Ihren Zuhörern jedoch eine Geschichte, über die sie schmunzeln können, dann sind Sie in der Lage, ihnen fast alles beizubringen." Getreu diesem Motto lehrte der berühmte Ökonom Irwin Schiff seine Söhne die Grundlagen der Volkswirtschaft. Die Geschichte, die er Ihnen dazu erzählte, haben Peter und Andrew Schiff nun aufgeschrieben. Klug und amüsant an die heutige Zeit angepasst zeigen sie, wie politisches und ökonomisches Fehlverhalten den Zusammenbruch ganzer Volkswirtschaften auslösen können. Ihr Buch ist eine Fabel darüber, wie Politik und menschliche Schwächen dazu führen, dass die Gesetze von Angebot und Nachfrage missachtet werden - was bei allen Beteiligten zu massiven finanziellen Kopfschmerzen führt.

Quelle: Verlag Börsenmedien AG

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Rezensionen
Preisgekrönt – völlig richtig! Hubert Milz 02.11.11

Peter Schiff, der 2002 und 2006 die sog. Weltfinanzkrise exakt prognostizierte, hat mit seinem Bruder Andrew ein wunderbares Einführungsbuch zur Volkswirtschaftslehre verfasst. Ein Buch, welches mit recht am 17. November 2011 in München den CORINE Wirtschaftsbuchpreis der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft erhält; die amerikanische Originalausgabe wurde schon 2010 im Rahmen der Frankfurter Buchmesse mit dem International Book Award prämiert.

Die beiden Brüder führen den Leser durch eine Geschichte, anhand derer jeder Leser nachempfinden kann, wie eine arbeitsteilige Gesellschaft funktioniert, dadurch zu Wohlstand kommt und wie dieser Wohlstand durch die Politik zerstört wird.
Die Gebrüder Schiff führen den Leser in der Geschichte, an deren Anfang die Armut steht und der ganz brutale Kampf um das nackte Überleben, auf eine öde Insel:
Auf dieser Insel leben drei Männer, deren Nahrung der Fisch ist.
Mit der Hand kann jeder, trotz großer Routine, maximal nur einen Fisch pro Tag fangen und verzehren.
Wie kann die Wohlfahrt, die Versorgung gesteigert werden?
Jedenfalls nicht durch die Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage, da sowieso schon die komplette und maximal mögliche Produktion nachgefragt und verbraucht wird!
Einer der drei Männer hat eine Idee:
Er verzichtet einen Tag auf den Fischfang und wird, statt zu fischen, ein Netz flechten. Er hofft durch den Einsatz des Netzes seine tägliche Fangquote zu vermehren, und er hat Erfolg mit der Idee.
Die beiden anderen Männer wollen ihm nacheifern, aber nicht einen Tag auf das Essen verzichten.
Dadurch, dass der Erfinder des Netzes wegen des erhöhten Fangs die Möglichkeit hat, Fischvorräte anzulegen, kann er den anderen Männern Darlehen in Fischen gewähren: Ohne den Konsum gänzlich einzuschränken, können die beiden Männer nun auch jeder ein Netz flechten.
Dadurch, dass nun alle Inselbewohner durch den „Produktionsumweg“ des Fischnetzes Lebensmittelvorräte anlegen können, wird der Alltag für die Inselbewohner leichter:
Es stehen mehr Konsumgüter zur Verfügung als vorher; und sie haben nun die Zeit noch weitere Ideen für nutzenstiftende „Produktionsumwege“ zu entwickeln.

Die drei Männer haben mit weiteren Ideen Erfolg, durch diesen Erfolg werden die Bewohner anderer Inseln angelockt. Diese Einwanderer nehmen nicht nur am Erfolg teil, sondern bringen auch Ideen ein, die die Tretmühle des Alltags verbessern. Jedermann übt die Tätigkeiten aus, die er am besten kann und tauscht seine Leistungen, seine Produkte gegen die Dinge, welche er selbst begehrt. Dabei dient der „Fisch“ als Tauschmittel, als Zahlungsmittel, welches auch jedermann wegen seines inneren Wertes akzeptiert.

Leicht verständlich zeigen die Gebrüder Schiff, dass Investitionen aus Ersparnissen gespeist werden und das Sparen eindeutig heißt: Heute auf Konsum verzichten, um in Zukunft mehr, besser und leichter Konsum üben zu können. Konsumverzicht heißt Ersparnisse ansammeln, und diese Ersparnisse werden genutzt, damit die Versorgung mit den lebensnotwendigen Gütern während der Investitionsphase gesichert ist. So zeigen die Brüder Schiff fast spielerisch die Interaktionen zwischen Ersparnissen, Investitionen, Kredit und Konsum; ein Zusammenspiel, welches bei der Verwendung von „echtem Geld (hier dem „Fisch“) zu einer Verbesserung der alltäglichen Tretmühle für alle sorgt – eine spontan entstandene, natürliche Ordnung der menschlichen Gesellschaft.

Diese spontane Ordnung wird von den regierenden Politikern zerstört, dabei kann jeder Leser leicht nachempfinden, wie dies den Politikern über die angeblichen positiven Wirkungen einer Fish-Inflation gelingt. Am Ende steht wieder die Armut, so dass ein Politiker fragen muss. „Weiß noch irgendjemand, wie man ein Netz baut? Ich glaube es ist an der Zeit, dass wir alle wieder fischen gehen.“

Dem Leser werden viele Gestalten der Geschichte, trotz Namenvariierungen, sehr bekannt vorkommen, auch viele der geschilderten „Wohltaten“ der „lieben Tanten und guten Onkels“ aus der Politik – „Wohltaten“, die letztendlich Armut, Not und Elend für ALLE bedeuten.

Fazit:
Das Buch ist sehr empfehlenswert und völlig richtig preisgekrönt.

"Fisch-Wirtschaft" - Wachstum und Niedergang Michael von Prollius 16.10.11

Die Überraschung des Jahres ist das mit zahlreichen Comic ähnlichen Illustrationen versehene Buch des Ökonomen und Bestsellerautors Peter Schiff, der bereits 2002 und 2006 die Finanzkrise vorhergesagt hatte. Das von seiner Aufmachung her ungewöhnliche Buch ist eine exzellente Einführung in die Ökonomie und zugleich eine allgemein verständliche Erklärung der Weltwirtschaftskrise.

Wie der Titel treffend verspricht werden Entstehung und Wachstum einer Wirtschaft sowie ihr Niedergang erläutert. Im Mittelpunkt steht eine Fabel, die das berühmte Robinson-Beispiel zum Ausgangspunkt einer immer arbeitsteiligeren Insel-Gesellschaft nimmt. Als Zahlungsmittel dient ein Gut mit intrinsischem Wert: Fisch. Auf bestechend klare Weise erläutern die Brüder Schiff wie natürliches Wirtschaften funktioniert, darunter Sparen und Investieren, Kredite und Konsum, Arbeitsteilung und Wirtschaftswachstum. „Underconsumption“ wird zum Schlüssel für Prosperität. Konsum steigt, weil die Wirtschaft wächst, und nicht anders herum. Deflation ist eine natürliche Entwicklung, ermutigt durch Sparen die Kapitalbildung und ermöglicht so weiteren Wohlstand. Später kommen die Entstehung von Banken, Infrastrukturprojekte und Außenhandel hinzu.

Der methodische Fisch-Kniff ermöglicht es den Schiff-Brüdern der Realität einen Spiegel vorzuhalten. Amüsante Sprachspiele deuten das Fortgeschrittenen an: „Closing the fish window“, „Watersnake scandal“ und „The fish hit the fan“. Entlarvend sind die Ausführungen zur „Fishinflation“. Einfach nachzuvollziehen ist zudem, wie Regierungen die natürliche Ordnung zerstören können, nachdem sie sich mehr Aufgaben angemaßt haben als erforderlich und insbesondere das Geld zerstören.

Durch die große Schrift und zahlreiche Illustrationen sowie Text-Boxen mit „Reality checks“ für Übertragungen der Fisch-Fabel auf die Realität und „Take aways“ für grundlegende Einsichten ist die kurzweilige Lektüre innerhalb weniger Stunden zu schaffen. Auch deshalb gehört das von den Erkenntnissen der Österreichischen Schule durchdrungene libertäre Überraschungsbuch des Jahres 2010 in jeden Haushalt.

Quelle: Forum Ordnungspolitik