Von Allah zum Terror?
Der Djihad und die Deformierung des Westens
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| Autor(en) | Hans-Peter Raddatz | Verlag | Langen Müller Herbig |
| Sachgebiet(e) | Totalitarismus | ISBN | 3-7766-2289-X |
| 2002, 368 Seiten, Gebunden mit Schutzumschlag | |||
Nach dem 11. September 2001 sind zahlreiche Publikationen erschienen, die sich auf den Islamismus und seine aktuellen Terrorgruppen konzentrieren, allerdings die konkreten Grundlagen islamischer Gewalt weitgehend ausblenden. In vorliegender Untersuchung wird der Frage nachgegangen, wie sich die im Islam religiös begründete Gewalt, der ""Dschihad"", in der Geschichte bis in die Gegenwart darstellt.
Der Autor, der in ""Von Gott zu Allah?"" bereits eine vielbeachtete Darstellung der beiden polit-religiösen Systeme vorgelegt hat, liefert nun mit dieser neuen Arbeit eine Analyse der islamischen Machtmechanismen. Es wird deutlich, wie der ""Dschihad"", jene muslimische Verpflichtung zum Kampf gegen den Unglauben, die Gewalt religiös legitimierte und die Expansion zum Weltreich ermöglichte: Massaker, Plünderung, Erpressung und Versklavung entwickelten sich zu eingeschliffenen Mustern, die sich nicht nur gegen die Ungläubigen richteten, sondern auch zum Markenzeichen der innerislamischen Machtkämpfe wurden.
Zudem werden die Gefahren für den Westen aufgezeigt, die sich daraus ergeben, wenn sich der ""moderne Dschihad"" und der islamische Terror der Korruption, Desinformation und des organisierten Verbrechens bedienen.
"Raddatz' Buch kommt zur rechten Zeit. Ich wüsste nicht, welche Lektüre nach dem 11. September dringender wäre. Mit großer Eindringlichkeit stellt Raddatz die Frage, ob wir die Herausforderung, die von einem kämpfenden Islam ausgeht, überhaupt begriffen haben."
Prof. Dr. Arnulf Baring, Berlin
"Die seit Jahren substanziellste Darstellung eines komplexen Gefüges: des schwer gestörten Verhältnisses zwischen dem Westen und Islam."
Wolfgang G. Lerch, Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Dieses Buch ... fährt wie ein Blitz in die Biedermeier-Idylle der christlich-islamischen Dialog-Kultur, die den Kampfcharakter des Islam beharrlich negiert."
Gernot Facius, Die Welt
"H.-P. Raddatz hat ein enzyklopädisches Werk vorgelegt, wozu nur wenige befähigt sein dürften. Es ist ein groß angelegter Kulturvergleich, in dessen Verlauf er zu beunruhigenden Ergebnissen kommt ..."
Prof. Dr. Josef Schmid, Deutschlandradio
"Was Raddatz geltend macht, ist mir ... in dieser Deutlichkeit bislang noch nie begegnet."
Prof. Dr. Hermann Lübbe, Zürich
Quelle: Langen Müller Herbig
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