Schläge im Namen des Herrn
Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik
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| Zustand | Neu | Versandfertig in ca. 2 bis 4 Werktagen | |
| Autor(en) | Peter Wensierski | Verlag | Deutsche Verlags-Anstalt GmbH |
| Sachgebiet(e) | Sozial- und Wohlfahrtsstaat | ISBN | 3-421-05892-X |
Ihr Schicksal ist kaum bekannt: Bis in die siebziger Jahre hinein wurden mehr als eine halbe Million Kinder sowohl in kirchlichen wie staatlichen Heimen Westdeutschlands oft seelisch und körperlich schwer mißhandelt und als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Viele leiden noch heute unter dem Erlebten, verschweigen diesen Teil ihres Lebens aber aus Scham – selbst gegenüber Angehörigen.
Manchmal genügte den Ämtern der denunziatorische Hinweis der Nachbarn auf angeblich unsittlichen Lebenswandel, um junge Menschen für Jahre in Heimen verschwinden zu lassen. In diesen Institutionen regierten Erzieherinnen und Erzieher, die oft einem Orden angehörten und als Verfechter christlicher Werte auftraten, mit aller Härte. Die »Heimkampagne«, ausgelöst von Andreas Baader und Ulrike Meinhof, und die Proteste der 68er brachten einen Wandel. Die Erlebnisberichte in diesem Buch enthüllen das vielleicht größte Unrecht, das jungen Menschen in der Bundesrepublik angetan wurde.
- Erste umfassende Darstellung der bis in die siebziger Jahre herrschenden skandalösen Zustände in kirchlichen und staatlichen Kinderheimen
- Erschütternde Erlebnisberichte von Betroffenen, die als Kinder traumatisiert wurden
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| Rezensionen | |||
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| untertrieben | mike maier | 17.03.08 | |
der autor hat ein sehr heisses eisen angefasst und was bewegt.was aus einem buch nicht entnommen werden kann ist der tatsächliche terror und die auswirkungen auf das heutige leben.es ist was völlig anderes wenn ich lese "da ist blut gespritzt" als wenn ich erlebe dass da mein blut gespritzt ist.so ein buch war längst fällig und deswegen danke. |
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| Eigene Erlebtes | Mit Bruder | 08.02.08 | |
Ich war von 1947.bis1949 in ein Fürsorgeerziehungsheim.Ich weis wie das war. |
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| Wensierski, der Heimkinderversteher... | Talento | 03.10.07 | |
Um eine solche Thematik aufzugreifen, sollte man schon um die Wichtigkeit der Authentzität
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