Buchausgabe
Info Kontakt Impressum Suche Warenkorb
buchausgabe.de - Bücher für den Liberalismus

Schläge im Namen des Herrn

Schläge im Namen des Herrn: Peter Wensierski

Die verdrängte Geschichte der Heimkinder in der Bundesrepublik

Preis 19,90 € In den Warenkorb » Cart
Zustand Neu Versandfertig in ca. 2 bis 4 Werktagen
Autor(en) Peter Wensierski Verlag Deutsche Verlags-Anstalt GmbH
Sachgebiet(e) Sozial- und Wohlfahrtsstaat ISBN 3-421-05892-X
2006, 240 S. mit 42 s/w-Abbildungen, gebunden mit Schutzumschlag

Ihr Schicksal ist kaum bekannt: Bis in die siebziger Jahre hinein wurden mehr als eine halbe Million Kinder sowohl in kirchlichen wie staatlichen Heimen Westdeutschlands oft seelisch und körperlich schwer mißhandelt und als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Viele leiden noch heute unter dem Erlebten, verschweigen diesen Teil ihres Lebens aber aus Scham – selbst gegenüber Angehörigen.

Manchmal genügte den Ämtern der denunziatorische Hinweis der Nachbarn auf angeblich unsittlichen Lebenswandel, um junge Menschen für Jahre in Heimen verschwinden zu lassen. In diesen Institutionen regierten Erzieherinnen und Erzieher, die oft einem Orden angehörten und als Verfechter christlicher Werte auftraten, mit aller Härte. Die »Heimkampagne«, ausgelöst von Andreas Baader und Ulrike Meinhof, und die Proteste der 68er brachten einen Wandel. Die Erlebnisberichte in diesem Buch enthüllen das vielleicht größte Unrecht, das jungen Menschen in der Bundesrepublik angetan wurde.

  • Erste umfassende Darstellung der bis in die siebziger Jahre herrschenden skandalösen Zustände in kirchlichen und staatlichen Kinderheimen
  • Erschütternde Erlebnisberichte von Betroffenen, die als Kinder traumatisiert wurden

Quelle: Deutsche Verlagsanstalt » Zu diesem Buch eine Rezension schreiben «

Rezensionen
untertrieben mike maier 17.03.08

der autor hat ein sehr heisses eisen angefasst und was bewegt.was aus einem buch nicht entnommen werden kann ist der tatsächliche terror und die auswirkungen auf das heutige leben.es ist was völlig anderes wenn ich lese "da ist blut gespritzt" als wenn ich erlebe dass da mein blut gespritzt ist.so ein buch war längst fällig und deswegen danke.

Eigene Erlebtes Mit Bruder 08.02.08

Ich war von 1947.bis1949 in ein Fürsorgeerziehungsheim.Ich weis wie das war.

Wensierski, der Heimkinderversteher... Talento 03.10.07

Um eine solche Thematik aufzugreifen, sollte man schon um die Wichtigkeit der Authentzität
dazu wissen. War Herr Wensierski Heimkind ?
Wenn ja, müßte ihm, angesichts der unaussprechlichen Leiden der geschundenen "Kreatur Mensch", die Tinte im Füller gefrieren.
Wenn nein, und das steht zu vermuten, ist er nur einer von vielen, die mit dem Elend dieser armen Teufel nur Geld verdienen wollen.