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Natürliche Verbündete

Natürliche Verbündete: Pierre Bessard, Christian Hoffmann

Marktwirtschaft und Umweltschutz

Preis 9,90 € Vergriffen
Zustand Neu
Autor(en) Verlag Liberales Institut
Herausgeber Pierre Bessard, Christian Hoffmann
Sachgebiet(e) Öko-Wahn und Umweltschutz, Irrtum und Wissen ISBN 978-3-033-01795-5
180 Seiten

Eine umfassende Zusammenstellung, die mit gängigen Vorurteilen aufräumt und innovative Ideen und Konzepte vorstellt.

Mit Beiträgen von Michael Miersch, Edgar Gärtner, Steffen Hentrich, Rahim Taghizadegan, Fred L. Smith Jr., Terry L. Anderson, Indur Goklany, Detmar Doering und Robert Nef.

Klimawandel, Feinstaubemissionen, Abholzung der Regenwälder, Abnahme der Artenvielfalt und Bio-diversität – auch 40 Jahre nach Begründung der Öko-Bewegung bleibt der Umweltschutz ein zentrales Anliegen der öffentlichen Debatte. Während die Probleme nahezu grenzenlos erscheinen, herrscht auf Seite der Lösungen pure Einfalt: der Staat soll es richten.

Wie aber sieht die Leistungsbilanz staatlicher Ge- und Verbote aus? Umweltprobleme benötigen heute Jahrzehnte, um eine effektive Lösung zu finden. Zahllose Partikularinteressen engagieren sich im politischen Prozess, um aus Initiativen der Umweltpolitik Profit zu schlagen. Allzu oft erweist sich der Staat gar als Umweltzerstörer statt -schützer. Eine realistische Analyse lässt erkennen: Der Staat beherrscht weniges gut, der Umweltschutz gehört nicht dazu.

Was aber sind die Alternativen? Die Marktwirtschaft hat in der Herstellung und Verteilung ökonomischer Güter ihre Stärke und Vielfalt bewiesen. Ist sie auch in der Lage, ökologische Güter und natürliche Ressourcen nachhaltig zu bewirtschaften? Die Autoren dieses Bandes zeigen, wie freiheitliche Institutionen die beste Voraussetzung für einen wirksamen Schutz der Umwelt bieten. Rechtsstaatlichkeit, Eigentumsrechte und Vertragsfreiheit erlauben es den Menschen, rasch ange-messene Lösungen für drängende Umweltprobleme umzusetzen – ohne auf die zweifelhaften Seg-nungen der Politik warten zu müssen.

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Rezensionen
Ökonomie = Verwaltung des Haushalts; Ökologie = Lehre vom Haushalt Hubert Milz 02.06.14

Gerade im bundesdeutschen Raum gilt es in der "veröffentlichten Meinung" (= Medienlandschaft) als ausgemacht, dass der Umweltschutz die Aufgabe für "Papa Staat" sein soll und muss. Marktwirtschaftlichen Lösungen in Fragen des Umweltschutzes wird nichts zugetraut – und nicht nur "nichts" nichts zugetraut, der Marktwirtschaft wird grundsätzlich misstraut.
Dieser Sammelband bildet eine schöne Ausnahme, dessen Autoren sich der Thematik der "staatlichen Umweltschutzpolitik" kenntnisreich und fundiert zuwenden; sie fragen nach dem ideologischen Hintergrund und den Mythen, die das Thema Ökologie durchziehen, aber auch – ganz wichtig – nach den Interessen und Motiven der staatlichen Akteure bzw. der Propagandisten für ein Mehr an Staat beim Umweltschutz.
So zeigen die Autoren,
-> dass die "Öko-Bewegung" zum größten Teil nur – um ein Wort von Clausewitz abzuwandeln – «Sozialismus/Kommunismus mit anderen Mitteln ist» und längst zu einer Art von "ziviler Ersatzreligion" umgewidmet worden ist;
-> dass die "Präferenzen", die sich aus dem Handeln der Menschen folgern lassen, doch erheblich anders ausgestaltet sind, als die die "Ökologisten" gerne sehen möchten;
-> dass die Geschichte zeigt, dass in Marktwirtschaften die "Lebens- und Umweltqualität" besser behütet ist, als im Umfeld der staatlich geplanten "Umwelt- und Wohlfahrtspolitik";
-> dass die planwirtschaftlich-staatliche Umweltschutzpolitik die Kosten ihrer Politik unterschlägt, ja zu unterschlagen hat, denn Planwirtschaft schließt – da die Preissignale fehlen – eine belastbare Kalkulation der Staats-Pläne aus. Im Grund ist das Ergebnis der "Staats-Umweltpolitik" das Gegenteil dessen, was gemeinhin unter Effektivität zu verstehen ist – gerade dies Ineffektivität wird von dem Ex-IPCC-Mitglied Goklany kenntnisreich aufgezeigt;
-> dass die Motive, die die Interessengruppen in Sachen der "Staats-Umweltpolitik" lenken, ein Musterbeispiel der sog. Public Choice Ansätze sind. Die lauteren Umweltschutzmotive entpuppen sich dann als handfeste Partikularinteressen (gerade der Regierungen und dieser nahestehende Gruppierungen), die zum Nutzen jener Interessengruppen und zum Schaden dessen, was man unter Allgemeinwohl versteht, verfolgt werden.

Fazit: Der Sammelband bietet gute Argumentationsstränge bezüglich marktwirtschaftlicher Lösungen bei Umweltproblemen; denn Ökologie und Ökonomie sind eben keine Gegensätze, da sie letztendlich ein gemeinsames Ziel haben: «Den rationellen und sparsamen Umgang mit sämtlichen vorhandenen Ressourcen».