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Nationalökonomie

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Theorie des Handelns und Wirtschaftens. Faksimile der 1940 in Genf erschienenen Erstausgabe

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Autor(en) Ludwig von Mises Verlag Schäffer-Poeschel Verlag
Sachgebiet(e) Österreichische Schule ISBN 3-87881-172-1

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Reihe: Klassiker der Nationalökonomie, erschienen 2002, 756 S., gebunden, Druck in zwei Farben auf chlorfrei gebleichtem, alterungsbeständigem Werkdruckpapier. Halblederband aus Rindvollleder mit Lederstoßecken, Echtgold- und Farbprägungen, Kopffarbschnitt, Lesebändchen, Fadenheftung. Limitierte Auflage: 300 nummerierte Exemplare.

Kommentarband mit Beiträgen von Peter J. Boettke, Enrico Colombatto und Kurt R. Leube; 132 Seiten, büttenbezogener Pappband.

Ludwig von Mises hat ein umfangreiches literarisches Werk hinterlassen. Als sein Hauptwerk, als "die Summa eines gewaltigen Gedankengebäudes, das über Jahrzehnte entwickelt worden ist" (Wilhelm Seuss), gilt jedoch "Nationalökonomie. Theorie des Handelns und Wirtschaftens". 1940 in Genf erschienen, erreichte das Buch nur wenige Leser, zumal sein Verlag kurz nach der Veröffentlichung aus finanziellen Gründen schliessen musste. Unter dem Titel "Human Action. A Treatise on Economics" erschien 1949 eine überarbeitete und erweiterte englische Fassung, die eines der meistgelesenen ökonomischen Bücher in den USA wurde. Über "Nationalökonomie" schrieb Ludwig von Mises: "Ich hatte mir vorgenommen, ... , eine umfassende Theorie der wirtschaftlichen Funktionen zu entwerfen und mich nicht nur auf die wirtschaftlichen Grundlagen einer Marktwirtschaft (d.h. auf das freie Wirtschaftssystem) zu beschränken. Ich beabsichtigte, von Beginn an auch die wirtschaftlichen Grundlagen jedes erdenklichen Systems der gesellschaftlichen Zusammenarbeit... einzuschließen. Ferner hielt ich es für notwendig, mich mit all den Einwänden auseinanderzusetzen, die von den verschiedensten Gesichtspunkten... gegen den Wert der bisher von Nationalökonomen aller Schulen und Denkarten angewandten Methoden erhoben worden sind. Nur eine derart erschöpfende Behandlung all dieser kritischen Einwände kann den anspruchsvollen Leser befriedigen und davon überzeugen, daß die Nationalökonomie eine Wissenschaft ist, die nicht nur das Wissen bereichert, sondern auch im stande ist, das menschliche Handeln zu leiten."

Quelle: Schäffer-Poeschel Verlag

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Rezensionen
Frieden finden ... Andreas Ullrich 28.11.04

Manchmal, wenn meine Ohren nicht weiter wissen, weil die tägliche akustische Umweltverschmutzung ihnen zu arg zugesetzt hat, dann suche ich Zuflucht bei den Goldberg Variationen von Bach. Ohne Schnörkel, kraftvoll, schön. Ist mein philosophisches Herz in Aufruhr, kühle ich es an Adornos Ästhetischer Theorie. Knallweich dialektisch, von herber Schönheit und geschnörkelter Härte. Ist mein Verstand in Unordnung, gebe ich ihm wieder Orientierung bei der Lektüre der Mises'schen Nationalökonomie. Klar wie ein frostiger Sonnentag, menschlich wie der passene Glühwein dazu.
Vielleicht mutet es seltsam an, auf diese Weise ein wissenschaftliches Buch zu 'bewerten', aber eine bessere ist mir nicht eingefallen. Denn ich liebe es, an frostklaren Sonnentagen glühweintrinkend meinen eigenen Kompass wiederzufinden.

Gruss
Andreas