Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt
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| Autor(en) | Peter Kropotkin | Verlag | Trotzdem Verlagsgenossenschaft eG |
| Sachgebiet(e) | Anarchismus | ISBN | 978-3-86569-905-3 |
| 2011, 253 Seiten, Kartoniert | |||
übersetzt von Gustav Landauer, mit einem Vorwort von Franz M. Wuketis
Die Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt ist nicht nur ein Klassiker der anarchistischen Literatur, sondern kann auch als früher Vorläufer soziobiologischen Denkens gelten. Geschrieben als Antwort auf zahlreiche Publikationen, die Darwins Evolutionstheorie zu einem menschenverachtenden Sozialdarwinismus verkürzen wollten, argumentiert Kropotkin, dass in Natur und Gesellschaft keineswegs nur ein Kampf aller gegen alle stattfindet, sondern dass ebenso ein Prinzip obwaltet, das er „gegenseitige Hilfe“ nennt. Er kommt zu dem Schluss, dass jene Lebewesen erfolgreicher überleben, die dieses Prinzip umsetzen. Kropotkin illustriert seine Thesen nicht nur auf gelehrte Weise anhand von Quellen aus Biologie, Geschichts- oder Kulturwissenschaft der damaligen Zeit, sondern fügt auch eigene Beobachtungen an, die er auf seinen zahlreichen Reisen gemacht hat.
Aus dem Inhalt
Gegenseitige Hilfe, ein Naturgesetz und wesentlicher Faktor der fortschreitenden Entwicklung * Gegenseitiger Schutz bei kleinen Vögeln * Natürliche Hemmungen der Übervermehrung * Die großen Wanderungen * Afrikanische Stämme * Ähnlichkeit und Verschiedenheit unter den mittelalterlichen Städten * Die Markgenossenschaft: ihr Widerstand gegen die Abschaffung von Seiten des Staates * Gegenseitige Hilfe bei Streiks * Gegenseitige Hilfe in den Arbeitervierteln
Quelle: Trotzdem Verlagsgenossenschaft eG
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