Die Österreichische Schule der Nationalökonomie - Markt und unternehmerische Kreativität
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| Autor(en) | Jesus Huerta de Soto | Verlag | Friedrich A. v. Hayek Institut |
| Herausgeber | Friedrich A. v. Hayek Institut | ||
| Sachgebiet(e) | Österreichische Schule | ISBN | 978-3-902466-03-7 |
2007, kartoniert
The International Library of Austrian Economics, Bd. 12
Huerta de Sotos Buch greift ein Thema auf, das in das Zentrum unseres Verständnisses von Wirtschaft führt. Anders als die gängigen Lehrbücher der Nationalökonomie, die sich durchwegs des neoklassischen Ansatzes befleißigen, nimmt es Gedanken auf, die erstmals von der „österreichischen Schule“ der Nationalökonomie vor hundert Jahren entwickelt wurden. Diese Gedankenwelt hat sich in Folge der erzwungenen Auswanderung ihrer führenden Köpfe in den dreißiger Jahren in den angelsächsischen Sprachbereich mittlerweile unter dem Namen „Austrian Economics“ zum Konkurrenten der Neoklassik entwickelt und gedeiht dort kräftig.
Zu den hervorragenden älteren Vertretern dieser Richtung zählen die ehemaligen „Wiener“ Friedrich A. von Hayek, Ludwig von Mises, Gottfried von Haberler und Fritz Machlup. Sie lehren, wie Huerta de Soto zeigt, dass die Neoklassik mit ihrem Beharren auf dem Menschenbild des mit nahezu umfassendem Wissen ausgestatteten „homo oeconomicus“ unfruchtbar ist. Ihr konkurrierender Ausgangspunkt ist die Annahme, dass unser individuellesWissen eng begrenzt ist, in Großbürokratien nicht akkumuliert werden kann und dass das Entdecken neuer Mittel und Wege unsere ständige Aufgabe ist.
Wie unter solchen Bedingungen eine wohlhabende Gesellschaft entstehen kann und welche Regeln zu beachten sind, das ist das große Thema dieser Richtung. Huerta de Sotos Buch ist seit langer Zeit eine neue Einführung in die Gedankenwelt der „Austrians“.
Prof. Christian Watrin, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Friedrich-August-von-Hayek-Institut, Wien
Quelle: Buchrückentext
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| Brilliante Einführung | Hubert Milz | 08.02.10 |
Zunächst werden die Grundsätze der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie" herausgearbeitet.
Im weiteren Verlauf des Buches zeichnet Professor Huerta de Soto die Geschichte der "Österreichischen Schule" nach. Er verortet die Wurzeln der Schule in den Naturrechtslehren der spanischen Spätscholastik und schlägt einen gelungenen Bogen von Carl Menger, dem Gründer der Schule, über dessen Schüler bis in die heutige Zeit. Dabei geht Professor Huerta de Soto auch auf die politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen ein, welche aus dem Paradigma der "Österreichischen Schule" logisch zu folgern sind. Insgesamt eine sehr gute Einführung in die Theorien und Entwicklungsstufen der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie".
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