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Der Staat - die große Fiktion

Der Staat - die große Fiktion: Frederic Bastiat, Claus Diem, Marianne Diem
Preis 24,00 € Vergriffen
Zustand Neu
Autor(en) Frederic Bastiat Verlag Neue Zürcher Zeitung Buchverlag
Herausgeber Claus Diem, Marianne Diem
Sachgebiet(e) Klassischer Liberalismus ISBN 978-3-03823-579-8
2001, 176 Seiten, Broschur

 

enthält Neuübersetzung von 6 Bastiat-Essays durch Marianne Diem

Aus dem Inhalt:

  • Vorwort der Herausgeber
  • Geleitwort
  • Chronologie von Leben und Werk Frédéric Bastiats
  • Das Gesetz
  • Der Staat
  • Gerechtigkeit und Brüderlichkeit
  • Petition
  • Der Steuereinnehmer
  • Was man sieht und was man nicht sieht
  • Nachwort über Frédéric Bastiat
  • Institute in der Tradition Bastiats
  • Bücher über Frédéric Bastiat und die Freihandelsbewegung

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Rezensionen
Unsichtbar Hubert Milz 26.04.13

In der Reihe "Meisterdenker der Freiheitsphilosophie", welche durch die Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft herausgegeben wird, ist auch dieses Brevier zu Claude Frédéric Bastiat erschienen.

Bastiat (geboren 1801 und verstorben 1850) gilt als einer der besten Vertreter des Liberalismus. Bastiat war der Anhänger des Freihandels, des Manchesterliberalismus.

"Manchesterliberalismus", diese Bezeichnung ist in Deutschland ein Schimpfwort, gilt der "Manchesterliberalismus" als Folge der unwahren Legendenbildung der Freiheitsfeinde als menschenverachtend. Die Wahrheit ist, dass kaum jemand so viel für die Wohlfahrt der ärmeren Schichten getan hat und sich so für jene einsetzte, wie die Manchesterliberalen um Richard Cobden, der Frontmann der Manchesterliberalen, war entschiedener Pazifist und Antiimperialist, der durch seinen politischen Einsatz z. B. das Brot für die Armen verbilligte.

Bastiat wurde Botschafter und Verkünder der Freihandelslehre der Manchesterliberalen auf dem europäischen Festland. In diesem Brevier werden, nach einem Überblick zum Leben und Werdegang Bastiats, sechs seiner Essays vorgestellt, außerdem erhält der Leser im Nachwort noch weitere interessante Informationen bezüglich der Rezeptionsgeschichte und der Wirkung, die Bastiat erzielte.

Zu den vorgestellten Essays gehört auch "Der Staat". Dieser Essay ist sozusagen der Namensgeber des Breviers, hatte doch Bastiat hier brillant formuliert, dass der Staat nichts weiter ist als die große Fiktion, nach der jedermann sich bemüht auf Kosten jedermanns zu leben.

Der ironische Essay über die Petition der Kerzenmacher, die sich bei der Regierung über die unfaire Konkurrenz der Sonne beschweren, ist ebenfalls Bestandteil des Breviers. Gerade dieser Essay legt brillant die Ressentiments bezüglich des Wettbewerbs gerade bei Vertretern der Wirtschaft offen, dadurch zeigt Bastiat auch, dass solche Wirtschaftsführer eben keine Unternehmer sind.

Zum Glück ist auch der m. E. wichtigste Essay im Brevier vorhanden, nämlich der Essay "Was man sieht und was man nicht sieht". Man sieht nur das scheinbar resolute wirtschaftspolitische Handeln des Staates; was man nicht sieht, dass sind die freiwilligen Handlungen der Marktteilnehmer, welche durch das scheinbar resolute wirtschaftspolitische Handeln des Staates unterdrückt und unterbunden werden.
Gerade dieser Essay ist zeitlos gültig; denn bis heute sehen insbesondere die Ökonomen im Staatsdienst nur das scheinbar resolute wirtschaftspolitische Handeln des Staates, die unterdrückten freiwilligen Handlungen der Menschen bleiben unsichtbar und auch der Nutzen, der hieraus entstehen würde. Zahlreiche und dominante Täuschungen der Politik sind begründet in diesem "Was man sieht und was man nicht sieht", z. B. überall dort, wo "Umwegrentabilitäten" durch "Ökonomen" des Staatsdienstes kalkuliert werden.
In dieser kleinen Schrift fand Friedrich August von Hayek die entscheidende Argumentation für die wirtschaftliche Freiheit, und für Margaret Thatcher war Bastiat der beste Ökonom Frankreichs.

Ideale Einführung Einsiedler 30.06.05

Meiner Meinung nach sind die Schriften von Bastiat hervorragend für "Einsteiger" geeignet. Personen, die sich mit Ökonomie befassen wollen, solten als erstes dieses Buch lesen. Entscheidend sind vor allem zwei Feststellungen Bastiats im Hinblick auf staatliche Interventionen: 1. ce qu'on voit et ce qu'on ne voit pas; 2. es ist scharf zu unterscheiden zwischen kurz- und langfristigen Massnahmen.

Wer dieses Buch gelesen hat, hat wohl mehr ökonomisches Wissen als so mancher Hochschulabgänger ... Wärmstens zu empfehlen!