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Das Schein-Geld-System

Das Schein-Geld-System: Murray N. Rothbard
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Autor(en) Murray N. Rothbard Verlag Resch-Verlag
Sachgebiet(e) Österreichische Schule ISBN 978-3-930039-72-2

Hrsg. v. d. Liberalen Akad. Berlin.
Nachw. v. Jörg G. Hülsmann.
2005, 2. Aufl., 160 S.

Die Diskussion über die Europäische Währungsunion hat sich in viel zu eng gesteckten Bahnen vollzogen. Europas Bürger haben in der Tat nicht nur die Wahl zwischen einem nationalstaatlichen und einem europastaatlichen Papiergeld. Grundsätzlich steht jedes Gemeinwesen vor der Wahl, ob es überhaupt ein Geld des Staates oder ein Geld des Marktes haben will.

Dies ist die Kernaussage von Murray Newton Rothbards Buch, das von der Liberalen Akademie Berlin in Zusammenarbeit mit dem Resch-Verlag nun erstmals in deutscher Sprache herausgegeben wird.

Was Rothbard über die Rolle des Staates im Geldwesen sagt, ist überzeugend und ernüchternd. Niemand, der Das Schein-Geld-System gelesen hat, wird über Geld weiterhin so staatsorientiert denken wie zuvor. Für Rothbard lautet die Kernfrage zum Geld nicht, ob die staatliche Geldpolitik besser das Preisniveau oder die Geldmenge stabilisieren sollte. Sie lautet vielmehr, ob es im Geldwesen überhaupt eine Rolle für den Staat gibt. Wer dem Staat das Geld anvertraut, öffnet Tür und Tor für eine totalitäre Kontrolle der Gesellschaft durch jene Interessengruppen, die innerhalb des jeweiligen Staatsapparates den Ton angeben. Die Folgen sind Wirtschafts- und Währungskrisen und der ständige und zum Teil dramatische Preisverfall unserer Währungen.

Wie alle Werke des amerikanischen Universalgelehrten ist Das Schein-Geld-System kristallklar in der Gedankenführung. Rothbard konzentriert sich stets auf die Kernfragen und behandelt diese Fragen mit umfassender Kenntnis der einschlägigen Literatur. Sein Werk eignet sich für Wirtschaftswissenschaftler und für Laien, die sich über diese Materie von kompetenter Seite informieren lassen möchten.

Das Schein-Geld-System wird durch ein Nachwort von Dr. Jörg Guido Hülsmann ergänzt, der die jüngere Währungsgeschichte aus dem Blickwinkel der ''österreichischen Schule'' untersucht. ''Das Nachwort ist im Geiste Murray Rothbards gehalten und zeigt, dass seine Ideen weiterhin relevant sind. [...] Was hier über die Gefahren öffentlicher Schulden und staatlichen Zwangsgeldes, über den Zusammenhang zwischen Wechselkurssystemen, Binnenpolitik und Kapitalströmen und über die Gefahr eines möglichen europäischen Superstaates gesagt wird, ist richtig und bedeutend.'' (Prof. Dr. L. B. Yeager).

Quelle: Resch Verlag

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Rezensionen
Staatliches (Falsch)geld Hubert Milz 08.02.10

Die 1. Auflage dieses Buches von Murray Rothbard (1926 bis 1995) erschien 1963 in Englisch. Der Autor selbst schrieb die Geschichte des Scheingeldes dann noch bis 1973 fort.
Der deutsche Übersetzer Guido Hülsmann besorgte im Nachwort die Fortschreibung der Geschichte, die für die Europäische Union schließlich in der Euro-Zone mündet.
Murray Newton Rothbard und sein deutscher Übersetzer Guido Hülsmann sind beide Vertreter der "österreichischen Schule der Nationalökonomie" und schildern die Geschichte des Geldes auf dem theoretischen Fundament, welches Ludwig von Mises mit seiner "Theorie des Geldes und der Umlaufmittel" gelegt hat. D. h. Interpretation der Geldgeschichte auf Basis einer ausgezeichneten Geldtheorie.
Rothbard analysiert wie ein freies Geldwesen am Markt funktionieren würde und wie der Staat durch seine Eingriffe ins Geldwesen die Krisen, das Chaos und die Konflikte erst verursacht. Rothbards Grundthese ist dabei, dass der Staat das Geldmonopol an sich gerissen habe, um damit vorsätzlich die Bürger mittels Inflationierung zu enteignen, also um zu betrügen und zu fälschen. Um diese These zu erklären, führt uns Rothbard durch eine Reise der us-amerikanischen Geldgeschichte. Auf dieser Tour zeigt uns Rothbard, dass der Staat sein Geldmonopol stets genutzt hat, um die Währung zu inflationieren und Schulden zu machen. Für Rothbard ist dies alles schleichender Sozialismus und führt in die Knechtschaft.
Rothbard ist ein Verfechter von "echtem Geld", bei ihm Geld auf Edelmetallbasis (Gold/Silber). Das Geld soll dem Markt zurückgegeben werden und die Politik soll sich aus dem Thema Geld heraushalten.
Prof. Dr. Hans- Hermann Hoppe hat das Buch so kommentiert: "Wenn jemand in seinem Leben nur ein einziges Buch über Geld und Währungspolitik lesen wollte, so könnte er keine bessere Wahl treffen."
Dieser Aussage kann ich mich nur anschließen.