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Das ist Evolution

Das ist Evolution: Ernst Mayr
Preis 9,95 € Vergriffen
Zustand Neu
Autor(en) Ernst Mayr Verlag Goldmann Verlag
Sachgebiet(e) Irrtum und Wissen ISBN 978-3-442-15349-7

2005, 384 S., 48 Abb., 40 s/w-Illustrationen, Taschenbuch
mit einem Vorwort von Jared Diamond
Originaltitel: What evolution is
Originalverlag: Basic Books (Perseus Books Group) New York, 2001
aus dem Amerikanischen von Sebastian Vogel

Was wir seit Darwin über die Entwicklung des Lebens auf der Erde wissen. Der bedeutendste lebende Naturforscher Ernst Mayr fügt Evolutionslehre und Genetik zu einer einheitlichen Wissenschaft der biologischen Vielfalt zusammen.

»Einer der bedeutendsten und doch schon 100 Jahre alten Biologen fesselt uns mit der Summe seiner Erkenntnis. Ein Buch, das der Laie in der U-Bahn lesen kann.« Die ZEIT
»Dieses Buch ist nicht nur ein naturwissenschaftliches Vermächtnis eines der renommiertesten Biologen der Gegenwart, sondern zugleich auch ein zeitgeschichtliches Dokument.« Natur & Kosmos
Quelle: Verlagsgruppe Random House

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Rezensionen
Ernst Mayr erzählt Häckels Fakes neu... Purestone 28.10.12

Mayr ist alt und nicht Up-to-date und wohl ein guter römischer pseudoevolutionärer Katholik? Er betet für seine vermeintliche Beweisführung die Fälschungen von Ernst Häckel, die spätestens 1912 in der Piltdown Man Hoax mündeten, weiterhin unbedacht und unverbesserlich - wie ein religlöser Fanatiker - nach...
"Ernst Haeckel publizierte erstmals 1868 im Buch „Natürliche
Schöpfungsgeschichte“ und dann erneut 1874 in „Anthropogenie und
Entwicklungsgeschichte des Menschen“ Bildtafeln, auf denen
Embryonen unterschiedlicher Tierarten und des Menschen dargestellt
und miteinander verglichen wurden. Alle Embryonen waren gleich
groß und stark stilisiert gezeichnet und sollten das von Haeckel so
genannte Biogenetische Grundgesetz belegen, dem zufolge die
Ontogenie die Phylogenie rekapituliert, oder anders formuliert: Die
Embryonalentwicklung sei eine verkürzte Wiederholung der
Stammesgeschichte. Der Würzburger Anatomieprofessor Carl Semper
bezeichnete diese Abbildungen bereits 1875 in einer Publikation
als „Fälschungen“, ähnlich äußerte sich zur gleichen Zeit der Anatom
und Embryonenforscher Wilhelm His, später der Biologiedidaktiker
und Fachbuchautor Arnold Brass, und zuletzt 1998 wies der britische
Entwicklungsbiologe Michael Richardson anhand von Vergleichsfotos
der von Haeckel ausgewählten Arten in der Fachzeitschrift Science[17]
auf erhebliche Unterschiede zwischen Haeckels Zeichnungen und
den tatsächlichen anatomischen Gegebenheiten der Embryonen hin
und veröffentlichte eine Vergleichsstudie.[18] Auch die Embryologin
und Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard sagte 2003 in
einem Gespräch mit der „Zeit“: „Ernst Haeckel hat gefälscht. Viele
seiner Bilder von Organismen sind schlicht erfunden, um seine Theorie
zu bestätigen.“[19] Dennoch werden die Haeckel’schen Vergleiche
bis in die Gegenwart hinein in Fachbüchern nachgedruckt, u. a. noch
2003 in Ernst Mayrs „Das ist Evolution“.[20] Siehe hierzu auch den
Artikel Embryonenkontroverse."