Die Ethik der Freiheit
| Preis | 19,50 € | In den Warenkorb » |
|
| Zustand | Neu | Auf Lager | |
| Autor(en) | Murray N. Rothbard | Verlag | Academia Verlag |
| Sachgebiet(e) | Radikalliberalismus | ISBN | 978-3-89665-086-3 |
1999, 283 S., br.
Originaltitel: The Ethics of Liberty
Übersetzung aus dem Amerikanischen von Guido Hülsmann
Der amerikanische radikal-liberale Ökonom Murray Rothbard dekliniert die Grundkomponenten einer auf Freiheit basierenden Ethik konsequent und mit radikalen Folgen durch. Ein spannendes Stück politischer Philosophie.
Inhaltsverzeichnis:
- Über Murray N. Rothbard
- Vorwort
- Danksagungen
- I. Teil: Einführung: Das Naturgesetz
- Naturgesetz und Vernunft
- Naturgesetz als "Wissenschaft"
- Naturgesetz versus positives Gesetz
- Naturgesetz und Naturrechte
- Die Aufgabe der politischen Philosophie
- II. Teil: Eine Theorie der Freiheit
- Eine Sozialphilosophie für Robinson
- Interpersonelle Beziehungen: Freiwilliger Tausch
- Interpersonelle Beziehungen: Eigentumsrecht und Aggression
- Eigentum und Kriminalität
- Das Problem des Landraubs
- Das Landmonopol in Vergangenheit und Gegenwart
- Selbstverteidigung
- Strafe und Verhältnismäßigkeit
- Kinder und Rechte
- "Menschenrechte" als Eigentumsrechte
- Wahres und falsches Wissen
- Bestechung
- Der Boykott
- Eigentumsrechte und Vertragstheorie
- Rettungsbootsituation
- Die "Rechte" von Tieren
- III. Teil: Staat versus Freiheit
- Das Wesen des Staates
- Die inneren Widersprüche des Staates
- Der moralische Status von Beziehungen zum Staat
- Über zwischenstaatliche Beziehungen
- IV. Teil: Moderne alternative Theorien der Freiheit
- Die utilitaristische Theorie des freien Marktes
- A. Einführung: die utilitaristische Sozialphilosophie
- B. Die Grundsätze von Einstimmigkeit und Entschädigung
- C. Ludwig von Mises und "wertfreies" Laissez-faire
- Isaiah Berlin über negative Freiheit
- F. A. Hayek und der Begriff des Zwangs
- Robert Nozick und die unbefleckte Empfängnis des Staates
- Die utilitaristische Theorie des freien Marktes
- V. Teil: Auf dem Weg zu einer Strategietheorie der Freiheit
- Register
» Zu diesem Buch eine Rezension schreiben «
| Rezensionen | ||
|---|---|---|
| Provokant und logisch | Hubert Milz | 06.07.10 |
Murray Newton Rothbard (1926-1995) war regelmäßiger Teilnehmer am Seminar von Ludwig von Mises in New York. Er kann als einer der brillantesten Schüler, die Ludwig von Mises in New York hatte, bezeichnet werden.
Rothbard folgerte, dass die "österreichische Wirtschaftstheorie" nur Teil einer umfassenden liberalen Sozialphilosophie (Rothbard kreierte den Begriff "Libertarianism") sein könne und deshalb durch eine "Politische Ethik" flankiert werden solle.
Daraus folgt, dass für Rothbard die alternative Eigentumsübertragung - nämlich Raub - keine ethische Begründung erfahren kann, weil jedermann in einer Privatrechtsordnung unter diesem Recht gleich ist: "kein Mensch ist gleicher als andere Menschen". Der Leser wird von Rothbards bestechender Logik in einigen brisanten Abschnitten des Buches überrascht und provoziert werden. Aber gerade jene provokanten Punkte machen die Würze des Buches aus und zwingen den Leser zum Mitdenken. |
||


