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Entnationalisierung des Geldes: Friedrich August von Hayek, Alfred Bosch, Reinhold Veit Entnationalisierung des Geldes
Hrsg.: Alfred Bosch, Reinhold Veit
Autor(en): Friedrich August von Hayek
Sachgebiet(e): Österreichische Schule
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Freiheitskeime 2012: Henning Lindhoff Freiheitskeime 2012
Hrsg.: Henning Lindhoff
Sachgebiet(e): Radikalliberalismus
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Freiheit oder Knechtschaft?: Gerd Habermann Freiheit oder Knechtschaft?
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Sachgebiet(e): Freiheit vs. Staat
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Das Ende des Euro: Christian Saint-Étienne Das Ende des Euro
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Ludwig von Mises als Sozialphilosoph: Julian F. Müller Ludwig von Mises als Sozialphilosoph
Autor(en): Julian F. Müller
Sachgebiet(e): Österreichische Schule
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Hans F. Sennholz

29.03.09

Hans SennholzEs gibt unter den deutschsprachigen "Austrians" einige Autoren, die gerade in Deutschland nur sehr wenig an Popularität erlangt haben. Mitunter, da ihre Bücher in Deutschland eher selten erhältlich sind. Der vor zwei Jahren in den USA verstorbene Hans F. Sennholz ist einer jener großartigen Ökonomen, die es verdient haben, einem größeren Publikum vorgestellt zu werden. buchausgabe.de möchte Sie mit diesem kurzen Text dazu verführen, sich etwas näher mit den wichtigen Beiträgen von Hans Sennholz zur Österreichischen Schule zu beschäftigen.

Hans Friedrich Sennholz wurde am 3.2.1922 in Brambauer in Nordrhein-Westfalen geboren. Bereits mit 17 Jahren wurde er aufgrund seiner Begeisterung für die Fliegerei als Pilot in die Luftwaffe eingezogen und nahm als Jagdflieger am zweiten Weltkrieg teil.

Während eines Kriegseinsatzes über Nordafrika wurde sein Flugzeug abgeschossen und Hans Sennholz geriet in Kriegsgefangenschaft, die er unter anderem in Gefangenenlagern in den USA verbrachte. Durch die Unterstützung von Verwandten, die bereits in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts nach Amerika ausgewandert waren, konnte er sich als Kriegsgefangener an der Universität von Austin, Texas, für ein Studium einschreiben. Ein Jahr nach Kriegsende wurde er aus der Kriegsgefangenschaft entlassen. Hans Sennholz ging nach Deutschland zurück und schloß 1948 sein Studium zum Diplom-Volkswirt an der Universität Marburg ab. Anschliessend promovierte er an der Universität Köln. Seine Dissertation schrieb er über "Gewerkschaften und Räte nach dem Ersten Weltkrieg". Für kurze Zeit arbeitete er als Anwalt in Köln, um dann 1949 wieder in die USA zurückzukehren. Sein Interesse galt der Wall Street. Vorher wollte er jedoch einen amerikanischen Universitätsabschluß zu seinem Curriculum hinzufügen, um überhaupt Chancen auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt zu haben. Sennholz begab sich auf die Suche nach einer Universität, die die besten Kurse im Bereich Finanz- und Geldwesen anbot. Im Januar und Februar 1950 stattete er unter anderem der New York University einen Besuch ab.

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Lernen ohne Schule: Das Freilerner-Buch

04.02.09

Es gibt in Deutschland kaum Hausschüler und wenn es sie gibt, dann werden sie strafrechtlich verfolgt. Trotzdem steigt das Interesse am Lernen zu Hause eine wachsende Anzahl von Eltern fragt sich, ob staatliche Zwangsbeschulung wirklich dem Wohl des Kindes dient.

Dabei entspricht staatliche Zwangsbeschulung, wie sie in Deutschland gehandhabt wird, insbesondere in den westlichen Industriegesellschaften, nicht der Norm, sondern stellt die Ausnahme dar. Staaten wie etwa Frankreich, Großbritannien, Australien oder etwas die USA ermöglichen es den Eltern ihre Kinder zu Hause zu erziehen.

Für viele Eltern in Deutschland ist die Vorstellung einer schulfreien Bildung zunächst vollkommenes Neuland. Die Verwurzelung der eigenen Kindheit und Jugend im staatlichen Schulwesen sitzt so tief, daß man sich Alternativen dazu kaum vorstellen kann.

Doch es gibt sie, diese Alternativen. Nicht hier in Deutschland, aber in anderen Ländern. Es gibt sie, die Beispiele, in denen Kinder nicht in kasernierte Lehranstalten zu Datenschluckern mutieren, sondern in freiem Lernen zu selbstverantwortlichen, wißbegierigen und aufmerksamen Freilernern werden.

Gerne wird dabei, insbesondere von Vertretern staatlicher Behörden, die Vorstellung geschürt, bei denjenigen, die freies Lernen praktizieren, handele es sich vor allem um religiöse Eiferer oder soziale Autisten.

Was ist wirklich dran am Lernen ohne Schulzwang?

Der Anahita-Verlag hat begrüßenswerterweise unter dem Titel "Das Freilerner-Buch" eine Sammlung von Erfahrungsberichten aus der Welt der "Unschooling"-Bewegung herausgebracht. Was das Buch so lesenswert macht ist die offensichtliche Freude der Autoren, wenn sie über das Heranwachsen ihrer Kinder in der natürlichen Umgebung ihres Elternhauses, und damit ihrer Nachbarschaft und Gemeinde schreiben.

Hier schreiben keine verschrobenen Charaktere oder religiösen Wirrköpfe, sondern vor allem Eltern, die ihre Kinder lieben. Daß die kurzweiligen Beiträge, bei denen es sich überwiegend um tatsächliche Erfahrungsberichte handelt, fast alle aus dem englischsprachigen Ausland stammen liegt in dem, bereits erwähnten, bedauernswerten Umstand begründet, daß in Deutschland die Eltern von Hauschülern kriminalisiert werden.

Die Kinder der "Unschooler" lernen wirklich für das Leben. Und sie lernen es durch das Leben. Mathematik, Lesen und Schreiben, der Umgang mit dem Computer, all das ist für Kinder und Heranwachsende als Teil der natürliche Neugierde erlernbar.

Das "Freilerner-Buch" ist ein empfehlenswerter Einstieg in die Thematik des "Lernens ohne Schule" und eignet sich für alle, die Interesse an der Thematik haben.

Das Buch kann aber noch mehr leisten. Es kann gerade auch jenen Eltern, die auf staatliche Schulen für Kinder nicht verzichten möchten, ihre Bedenken und Ängste vor einer Bildungsalternative nehmen, die vielleicht nicht unbedingt den eigenen Vorstellungen entspricht.

Die richtigen Ideen zum richtigen Zeitpunkt: "Vom Wert der besseren Ideen"

28.12.08

Kurz vor Beginn des neuen Jahres ist im Olzog-Verlag das Buch "Vom Wert der besseren Ideen" von Ludwig von Mises erschienen. Es handelt sich dabei um die Niederschrift von sechs Vorlesungen, die Ludwig von Mises 1958 in Buenos Aires gehalten hat. Man merkt der Ausgabe an, daß sie mit sehr viel Sorgfalt und Sachverstand bearbeitet wurde. So stammt das Geleitwort von den beiden liberalen Publizisten Gerhard Schwarz und Gerd Habermann. Daß man Detmar Doering, den Leiter des Liberalen Instituts der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Einleitung gewinnen konnte, darf als Glückgriff bezeichnete werden. Hat sich Doering doch selbst schon durch die Neuauflage von Mises' "Liberalismus" und Murray Rothbards "Ethik der Freiheit" um die Verbreitung der Ideen der Österreichischen Schule einen Namen gemacht. Seine Einführung ist überaus sachkundig und bietet auch demjenigen Leser, der sich noch nicht mit dem Werk Ludwig von Mises beschäftigen konnte, nicht nur einen einen guten Einstieg in dessen Leben und Werk, sondern stellt auch mühelos den Bezug zwischen den Vorlesungen von Mises und der heutigen Zeit her.

Man mag es kaum glauben, daß Ludwig von Mises diese mahnenden und warnenden Vorlesungen vor 50 Jahren gehalten hat. Wirken seine Thesen und Ideen doch gerade im Hinblick auf die aktuelle wirtschaftliche Krise so als wären sie in den letzten Tagen niedergeschrieben worden. Mit einer intellektuellen Eloquenz und Leichtigkeit, die man selten bei Wirtschaftswissenschaftlern findet, handelt Ludwig von Mises die Themen Kapitalismus, Sozialismus, Interventionismus, Inflation, Auslandsinvestitionen und Politik und Ideen ab.

Von den Errungenschaften des Kapitalismus über die Mythenbildung der Marxisten, die Naivität und Fehleinschätzungen des staatlichen Allmachtsglaubens bis hin zu Geldtheorie, Freihandel und einem Ausblick auf eine liberale Wirtschaftspolitik spannt Ludwig von Mises den Bogen seiner Vorlesungen.

Man kann beim Lesen nicht umhin, sich zu fragen, warum die politischen Kräfte - gerade auch in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation - immer wieder dieselben Fehler begehen.

Aber Ludwig von Mises wäre nicht Ludwig von Mises, wenn er nicht auch hierauf eine einleuchtende Antwort anbieten würde: "Ideen, und nur Ideen können Licht in die Dunkelheit bringen. Diese Ideen müssen der Öffentlichkeit so vorgestellt werden, daß die Menschen sie verstehen und überzeugt werden. Wir müssen ihnen klarmachen, daß diese Ideen richtig sind. ... Ich wiederhole es: Wir brauchen nichts anderes zu tun, als die schlechten Ideen durch bessere zu verdrängen. ... Unsere Kultur wird und muß überleben, wenn wir an die Stelle der Ideen, die heute einen großen Teil der Welt regieren, bessere Ideen setzen."

Michael Kastner
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Aus den Schweizer Monatsheften wurde der Schweizer Monat! Der Schweizer Monat ist eine Zeitschrift mit liberalem Profil. Auch wenn seit ihrem ersten Erscheinen im Jahre 1921 viel geschehen ist, die Zeitschrift ist sich treu geblieben: das Wellengekräusel der Aktualität ist ihre Sache nicht – oder höchstens, wenn sich daran Langzeitwellen der Relevanz ausmachen lassen; sie setzt auf den kritischen Diskurs, auf mutige Autoren, prononcierte Meinungen und eigenwillige Leser.Sind Sie neugierig geworden?

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