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Der aktuelle Katalog
Neu im Angebot
Entnationalisierung des GeldesHrsg.: Alfred Bosch, Reinhold Veit Autor(en): Friedrich August von Hayek Sachgebiet(e): Österreichische Schule |
74,00 €![]() |
Freiheitskeime 2012Hrsg.: Henning Lindhoff Sachgebiet(e): Radikalliberalismus |
6,90 €![]() |
Freiheit oder Knechtschaft?Autor(en): Gerd Habermann Sachgebiet(e): Freiheit vs. Staat |
26,90 €![]() |
Das Ende des EuroAutor(en): Christian Saint-Étienne Sachgebiet(e): Die Euro-Täuschung |
24,90 €![]() |
Ludwig von Mises als SozialphilosophAutor(en): Julian F. Müller Sachgebiet(e): Österreichische Schule |
12,00 €![]() |
Die Schule von Walther Borgius
14.11.09
Soeben ist die lang erwartete Neuauflage von Walther Borgius Klassiker "Die Schule - ein Frevel an der Jugend" im Tologo Verlag erschienen. Das Buch, das 1930 erstmals veröffentlicht wurde, gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil setzt sich Borgius kritisch mit der Geschichte der Schule auseinander und verdeutlicht, dass die Schule ein Herrschaftsinstrument des Staates ist. Im zweiten Teil werden verschienene Schulfächer hinsichtlich ihres Nutzens für den Staat analysiert. Das Buch endet mit der Forderung nach Abschaffung der staatlichen Schule.
In eigener Sache: Artikel ist auf Lager!
02.11.09
Sehr geehrte Kunden und Besucher von buchausgabe.de,
es war in den letzten Monaten etwas ruhiger auf der Startseite von buchausgabe.de gewesen. Die Ursache für diese Ruhe lag nicht in einer verlängerten Ferienreise oder sonstigem Müßiggang begründet, sondern in der funktionalen und technischen Erweiterung des Shops. Die meisten Änderungen betreffen den sog. Back-Office-Bereich. Es gibt allerdings auch Funktionen, die für Sie als Kunde oder Besucher einen unmittelbaren Vorteil aufweisen.
So wurde die Bestandsverwaltung mit dem Shop zusammengeführt. Sie haben nun die Möglichkeit zu sehen, ob sich ein Buch im Lager befindet.
Die grüne Anzeige "Artikel ist auf Lager" zeigt an, daß das betreffende Buch in der Regel innerhalb von 24 Stunden versandt werden kann.
Es sind noch weitere Funktionen für Sie in Vorbereitung, die Zug um Zug realisiert werden.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Kastner
buchausgabe.de
3 Bücher in einem: Die etwas andere Geschichte der Bundesrepublik
27.05.09
Es ist keine Übertreibung, wenn ich behaupte, daß "Die Pervertierung der Marktwirtschaft" eigentlich aus drei Büchern besteht. Es spricht für die Qualität des Autors Michael von Prollius, daß er es verstanden hat, alle drei Stränge zu einem nicht nur lesbaren, sondern spannenden Handlungsfaden zu verflechten: Liberale Theorien, wirtschaftliche Geschichte der Bundesrepublik und Beschreibung und Analyse der gegenwärtigen Wirtschaftskrise.
Nicht jeder Autor, der sich mit dem Thema "Marktwirtschaft" beschäftigt, ist auch ein guter Erzähler. Da mag die Sachkenntnis noch so sehr in die Tiefe gehen. Michael von Prollius ist ein Glücksfall für die liberale Publizistik. Er hat nicht nur wirtschaftshistorische, sondern auch wirtschaftstheoretische Sachkenntnis und er schreibt in einer Form, die nicht nur verständlich, sondern auch elegant und pointiert ist.
Bereits im ersten Teil der "Pervertierung der Marktwirtschaft" schultert Michael von Prollius die schwerste Aufgabe mit intellektueller Bravour. Er erklärt die Idee der "Spontanen Ordnung", ohne die es keinen Markt gäbe, innerhalb einer komplexen und arbeitsteiligen Umwelt. Was er beschreibt ist Preisbildung als Wissensbildung, die immer nur das Ergebnis menschlichen Handelns sein kann. In einem komplexen sozialen Umfeld bieten Preise Barometer für die Knappheit von Gütern. Werden die Preise gestört, gerät das gesamte Gefüge, in dem sich die wirtschaftlichen Akteure bewegen, aus den Fugen.
Nun mag diese Erkenntnis dem einen oder anderen Leser bereits bekannt vorkommen, aber darin erschöpft sich von Prollius' Erklärung der Marktwirtschaft nicht. Einen zusätzlichen Glanzpunkt verleiht er seiner Erklärung der Marktwirtschaft, indem er immer wieder die entsprechenden Ideen und ihre Vertreter in Relation setzt. Er zeigt, an welchen Stellen sich etwa die Vorstellungen von Alfred Müller-Armack, Alexander Rüstow und Walter Eucken von den Ideen der Österreichischen Schule unterscheiden, und an welchen Stellen sich Überschneidungen ergeben: einerseits der ORDO-Gedanke, der zur Verhinderung von Monopolen und Kartellen einen starken Staat verlangt, andererseits der laissez-faire Kapitalismus, in dem die "Österreicher" dem Staat lediglich den Schutz der Eigentumsrechte zugestanden.
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