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buchausgabe.de - Bücher für den Liberalismus

Die „Entnationalisierung des Geldes“ von Friedrich A. von Hayek wieder erhältlich

23.01.12

Ich kann mich kaum erinnern, daß ein Titel in den letzten Jahren mehr nachgefragt worden wäre, als die „Entnationalisierung des Geldes“ von Friedrich August von Hayek. Hayek belegte mit seiner bahnbrechenden Arbeit, daß er nicht nur die Ursachen und Wirkungen montärer Manipulationen einer scharfen Analyse unterziehen konnte, sondern daß er auch Ideen entwickeln konnte, die den Konjunkturzyklen ein Ende bereiteten.

In seiner 1976 erstmals beim „Institute of Economic Affairs“ erschienen Arbeit beweist Hayek Weitblick. Der Aufsatz beginnt mit einer Kritik der bereits in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts absehbaren und für ihn wenig wünschenswerten „Europäischen Währung“.

Hayek erklärt den Zusammenhang zwischen Staatsmacht und Monopolgeld. Insbesondere dem Monopol des Druckens von Geldscheinen. Er gibt einen historischen Abriß über verschieden Ansätze der Schaffung von privatem Geld und wie die Ansätze immer wieder von der jeweiligen Staatsmacht verhindert wurden.

Daß der Versuch, den Regierungen das Geldmonopol zu entreißen, zunächst wie eine Utopie erscheinen muß, ist für Hayek kein Grund nicht auf dieses Ziel hinzustreben. Wenn lediglich die Wahl zwischen einem katastrophalen währungspolitischen „Pragmatismus“ und einem freien Wettbewerb der Währungen bleibt, dann ist selbst für einen Realisten wie Hayek die Utopie eine erstrebenswerte Chance.

Ergänzt wird der namensgebende Beitrag durch weitere währungstheoretische Abhandlungen aus den Jahren 1932 bis 1976.

Wir trauern um Roland Baader

08.01.12

Roland Baader

14.2.1940 – 8.1.2012

Roland Baader ist heute verstorben. Ich trauere um einen großartigen Menschen. Was ich, und viele von uns, die sich der Idee der Freiheit verschrieben haben, ihm verdanken, kann nicht in Worte zu gefaßt werden. Ich bin dankbar dafür, daß ich ihn kennenlernen durfte.

Möge er dort, wo er hingegangen ist, die Freiheit und den Frieden finden, für die er hier so leidenschaftlich gerungen hat.

Mein Beileid gilt seiner Familie und Freunden, denen ich in diesen schweren Tagen und Wochen der Trauer viel Kraft und Trost wünsche.

 

Michael Kastner

Die Euro-Misere – Michael von Prollius – Analysen der „Finanzkrise“ auf den Punkt gebracht

23.10.11

Die Euro-Misere: Michael von ProlliusSeit 2008 berichten Presse und Rundfunk beinahe täglich über jenes politische Phänomen, das mit dem nichtssagenden Titel „Finanzkrise“ bezeichnet wird. Entsprechend dem Maß des wirtschaftlichen Unverständnisses und der Unkenntnis von Journalisten und Publizisten, enthalten diese Berichte in den wenigsten Fällen Substanz und Tiefgang.

In solchen Zeiten ist es eine Wohltat, auf einen Autor zu treffen, der nicht dem journalistischen Tagesgeschäft anhängt und der es sich leisten kann und auch leistet, den ökonomischen Sachverhalten auf den Grund zu gehen. Michael von Prollius gehört zu den wenigen Autoren, die neben einem gereiften stilstischen Handwerkszeug auch noch den ökonomischen Sachverstand mitbringen, der dem Leser jene Zusammenhänge und Strukturen erläutern kann, die Ursachen und Wirkungen der sogenannten „Finanzkrise“ klar trennen.

Seit Jahren schreibt Michael von Prollius seine blitzgescheiten und treffenden Essays für Blogs, Magazine und Tageszeitungen. Die besten Essays der Jahre 2008 bis 2011 hat nun dankenswerterweise der TvR-Verlag in einer redigierten und überarbeiteten Sammlung herausgebracht.

Und weil es sich eben gerade nicht um eine „Finanzkrise“, sondern um eine Staatsschuldenkrise ausgelöst durch das Euro-Währungssystem handelt, trägt die Essay-Sammlung den Titel „Die Euro-Misere“. Michael von Prollius läßt keinen Zweifel aufkommen: dieses Debakel ist politisch herbeigeführt.

Wie es soweit kommen konnte und vor allem, warum es eben nicht so – nicht mit einer immer weiter steigenden Staatsverschuldung – weitergehen kann, wird in den geistreichen Essays dargelegt. Wer die Essays von Michael von Prollius liest, lernt jedoch nicht nur etwas über das Versagen politischer Institutionen und darüber, welche Alternativen es gibt; er lernt, ganz nebenbei, auch etwas über das Erlangen ökonomischer Erkenntnis und was gute von schlechten ökonomischen Ideen unterscheidet.

Es ist keineswegs notwendig, ein ökonomischer Fachmann zu sein, um beim Lesen dieser Essays neue Einblicke in das Krisengeschehen zu gewinnen. Im Gegenteil: „Die Euro-Misere“ bietet auch für all jene Lesestoff, die sich ansonsten nur über die üblichen Presse- und Rundfunkkanäle informieren und mit mehr Fragen als Antworten zurückgelassen werden.

W E R B U N G

Rhein-Main-Edelmetalle

 

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