| Rezensionen | |||
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| Gegen den Geldsozialismus | Hubert Milz | 02.11.11 | Geld, Bankkredit und Konjunkturzyklen ( Jesus Huerta de Soto ) |
Prof. Bagus hat dankenswerter Weise das Opus Magnum von Prof. Huerta de Soto ins Deutsche übersetzt. Ein Buch, welches dem deutschsprachigen Leser den heutigen Stand der «österreichischen Schule der Ökonomie» näher bringt und schon deshalb sehr zu empfehlen ist, weil die meisten Bücher zur «österreichischen Schule der Ökonomie» in englischer Sprache erscheinen und im deutschen Sprachraum regelmäßig wenig Beachtung finden.
Nicht anders verhält es sich nach diesen Regeln mit einem Girokonto, auch hier muss die Bank jederzeit den Buchwert des Girokontos in bar auszahlen können. Da die Banken im heutigen Teilreservesystem die Giralgelder nur zu einem Bruchteil in Bargeld vorhalten müssen und den Rest z. B. als Kredit verleihen dürfen, sind sie jederzeit insolvent und veruntreuen – gem. jener alten römischen Regeln des Zivilrechts – das Eigentum ihrer Kunden. Prof. Huerta de Soto zeigt, dass es auch Spitzenjuristen nicht gelungen ist diese gesetzlich privilegierte Untreue rechtslogisch zu legitimieren. Somit können – gem. diesen Rechtsregeln – nur wirkliche Ersparnisse durch die Banken als Kredite vermittelt werden. Kredite gem. Teilreserveprivileg sind Kredite aus dem Nichts – Geldschöpfung ex nihilo!
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| Preisgekrönt – völlig richtig! | Hubert Milz | 02.11.11 | Wie eine Volkswirtschaft wächst ... ( Andrew J. Schiff, Peter D. Schiff ) |
Peter Schiff, der 2002 und 2006 die sog. Weltfinanzkrise exakt prognostizierte, hat mit seinem Bruder Andrew ein wunderbares Einführungsbuch zur Volkswirtschaftslehre verfasst. Ein Buch, welches mit recht am 17. November 2011 in München den CORINE Wirtschaftsbuchpreis der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft erhält; die amerikanische Originalausgabe wurde schon 2010 im Rahmen der Frankfurter Buchmesse mit dem International Book Award prämiert. Die beiden Brüder führen den Leser durch eine Geschichte, anhand derer jeder Leser nachempfinden kann, wie eine arbeitsteilige Gesellschaft funktioniert, dadurch zu Wohlstand kommt und wie dieser Wohlstand durch die Politik zerstört wird.
Die drei Männer haben mit weiteren Ideen Erfolg, durch diesen Erfolg werden die Bewohner anderer Inseln angelockt. Diese Einwanderer nehmen nicht nur am Erfolg teil, sondern bringen auch Ideen ein, die die Tretmühle des Alltags verbessern. Jedermann übt die Tätigkeiten aus, die er am besten kann und tauscht seine Leistungen, seine Produkte gegen die Dinge, welche er selbst begehrt. Dabei dient der „Fisch“ als Tauschmittel, als Zahlungsmittel, welches auch jedermann wegen seines inneren Wertes akzeptiert. Leicht verständlich zeigen die Gebrüder Schiff, dass Investitionen aus Ersparnissen gespeist werden und das Sparen eindeutig heißt: Heute auf Konsum verzichten, um in Zukunft mehr, besser und leichter Konsum üben zu können. Konsumverzicht heißt Ersparnisse ansammeln, und diese Ersparnisse werden genutzt, damit die Versorgung mit den lebensnotwendigen Gütern während der Investitionsphase gesichert ist. So zeigen die Brüder Schiff fast spielerisch die Interaktionen zwischen Ersparnissen, Investitionen, Kredit und Konsum; ein Zusammenspiel, welches bei der Verwendung von „echtem Geld (hier dem „Fisch“) zu einer Verbesserung der alltäglichen Tretmühle für alle sorgt – eine spontan entstandene, natürliche Ordnung der menschlichen Gesellschaft. Diese spontane Ordnung wird von den regierenden Politikern zerstört, dabei kann jeder Leser leicht nachempfinden, wie dies den Politikern über die angeblichen positiven Wirkungen einer Fish-Inflation gelingt. Am Ende steht wieder die Armut, so dass ein Politiker fragen muss. „Weiß noch irgendjemand, wie man ein Netz baut? Ich glaube es ist an der Zeit, dass wir alle wieder fischen gehen.“ Dem Leser werden viele Gestalten der Geschichte, trotz Namenvariierungen, sehr bekannt vorkommen, auch viele der geschilderten „Wohltaten“ der „lieben Tanten und guten Onkels“ aus der Politik – „Wohltaten“, die letztendlich Armut, Not und Elend für ALLE bedeuten. Fazit:
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| Ein Weg in die Knechtschaft | Hubert Milz | 28.10.11 | Die Tragödie des Euro ( Philipp Bagus ) |
Prof. Bagus zeichnet in diesem Buch den Weg der EU und des Euros nach.
Die eine Option war der Weg einer Freihandelszone: Die Regionen mit ihren verschiedenen regionalen und kulturellen Eigenheiten hätten im Wettbewerb miteinander gestanden. Die Bürger wären auch frei und eigenverantwortlich im Handeln gewesen; zuerst wäre die Subsidiarität gekommen und ganz zum Schluss erst kommt irgendwo und irgendwann die staatliche Obrigkeit.
Als in den späten 1980er Jahren die Völker im Machtbereich der UdSSR die Ketten der Sklaverei abschüttelten, da zeichnete sich auch die Möglichkeit zur Vereinigung der beiden deutschen Nachkriegsstaaten ab. Der Preis für diese Einheit war der Euro, da Frankreichs Präsident Mitterand und die britische Premierministerin Thatcher die Macht der Bundesbank brechen wollten. Die Bundesbank mit ihrer etwas konservativeren Politik war besonders Frankreich lästig, zwang sie doch den Siegerstaat des 2. Weltkriegs zu disziplinierterer Wirtschaftspolitik. In den Augen vieler Bundesbürger galt und gilt die Bundesbank als Stabilitätsmeister, weil die Bundesbank die D-Mark weniger stark inflationierte als die europäischen Nachbarn ihre Währungen. Der Euro ist also der Preis der Deutschen für die Einheit. Und dies ist ein teurer Preis, denn seit Einführung des Euros wird in Deutschland weniger investiert, die Deutschen müssen für ihren Lebensunterhalt viel mehr zahlen und die Geldentwertungspolitik der Europäischen Zentralbank geht weit flotter voran, die Geldpolitik ist viel lascher als zu den Zeiten der Bundesbank. Profitiert haben in Deutschland vom Euro nur die übliche Kumpanei: Politische Kaste, Banken und exportstarke Industriezweige; der weitaus größere Teil der Bevölkerung bezahlt diese Bereicherung einer kleinen Gruppe. Der Euro als Instrument, um die EU weiter zu zentralisieren, Gleichmacherei voranzutreiben, kurz den Sozialismus zu vollenden.
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| Voltaire wird recht behalten! | Hubert Milz | 27.10.11 | Der Fluch des Papiergeldes ( Thorsten Polleit ) |
Prof. Polleit hat in diesem Büchlein verschiedene Artikel gesammelt, die er in den letzten Jahren zum Thema Geld, Währung, Finanz- und Schuldenkrise veröffentlicht hat. Dabei zeigt Prof. Polleit, dass die Verwerfungen der Finanz- und Schuldenkrise kein Resultat des Marktes sind, sondern ihre originären Gründe im staatlichen Geld- und Zinsmonopol verortet sind, hinzu kommt das gesetzliche Privileg der Teilreserven, welches den Geschäftsbanken die Möglichkeit gibt Kreditgeld aus dem Nichts zu schaffen. Auf Basis der Austrian-Business-Cycle-Theory, die von Ludwig von Mises zuerst formuliert und durch Friedrich August von Hayek und anderen wirklichen Ökonomen verfeinert worden ist, analysiert Prof. Polleit, dass die Schuldigen für die sog. Weltfinanzkrise und für die Staatsschuldenkrise in der Politik mit ihren Zentralbanken zu suchen sind. Die Lösung der ursächlichen Probleme sieht Prof. Polleit im Brechen des staatlichen Geld- und Zinsmonopols. Preiskontrollen funktionieren nicht, haben noch nie funktioniert: Und der wichtigste Preis ist der Zins, d. h. der Preis für das Geld, auch hier scheitert die Preiskontrolle durch den Staat. Die Losung heißt: Zulassung von privater Geldproduktion und freie Zinsbildung am Markt. Sollte das Ruder nicht noch herumgerissen werden, dann befürchtet Prof Polleit, dass Voltaire recht behält. Voltaire hat nämlich gesagt: «Die Geschichte hat schon häufig gezeigt, dass Edelmetalle zwar im Preis fallen können, nie aber im Wert. Papiergeld dagegen ist bereits hunderte Male zu Tode gekommen. Papiergeld sinkt irgendwann immer auf seinen inneren Wert - NULL!» Da die Politik sicherlich freiwillig keinesfalls auf das Geldmonopol verzichten wird, denn wer das Geld beherrscht, der steuert auch die Gesellschaft, wird Voltaire wohl recht behalten: Der sog. «kleine Mann» wird die Zeche zahlen müssen, d. h. für Deutschland innerhalb von einem Jahrhundert wohl zum dritten Mal! |
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| Schattenkinder | gayfisch | 25.10.11 | Schattenkinder 3 - Die Betrogenen ( Margaret Peterson Haddix ) |
cool das Buch |
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