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Rezensionen
Nicht friedfertig Hubert Milz 17.04.18 Der Staat ( Franz Oppenheimer )

Der 1864 geborene und 1943 verstorbene Franz Oppenheimer studierte zunächst Medizin und als Arzt tätig. Ab den 1890er Jahren wandte sich Oppenheimer der Soziologie und der Ökonomie zu und promovierte über David Ricardo. Schließlich wurde er 1919 auf den Stiftungslehrstuhl für Soziologie und Volkswirtschaftstheorie der Universität Frankfurt/M. berufen, übrigens war dies die erste Soziologie-Professur in Deutschland.

Oppenheimers soziologische Analyse des "Staates" erschien 1909 in der 1. Auflage, also vor bald 110 Jahren. Nichtsdestotrotz ist diese feine, saubere Analyse des "Staates" nach wie vor lesenswert und eine der besten Analysen zum Wesen des "Staates".

Wohlstand können die Menschen gem. Oppenheimer durch zwei Möglichkeiten erreichen. Die erste Möglichkeit ist der friedliche Weg zum Wohlstand, während die zweite Möglichkeit der gewaltsame Weg ist.

Der friedfertige Weg ist der Weg des "ökonomischen Mittels", z. B. tauscht "X" die von ihm produzierten Güter auf freiwilliger Basis mit "Z". Die Teilnehmer von Tauschgeschäften schließen ohne Drohungen und Gewalt ein beide Seiten zufrieden stellendes Geschäft ab.

Der gewalttätige Weg wird z. B. von Wegelagerern beschritten, welche die Produktion anderer Menschen gewaltsam an sich bringen, durch Raub oder Beschlagnahme. Diesen gewalttätigen Weg nennt Oppenheimer das "politische Mittel".

Die beiden Wege schließen sich gem. Oppenheimer gegenseitig aus - entweder friedlich oder gewalttätig, dies sind die Alternativen.

Oppenheimer skizziert nun anhand der Genese des "Staates" brillant nach, dass "Staat" durch gewaltsame Eroberung entsteht. Oppenheimer zeichnet "Staat" als die "Organisation der politischen Mittel", da "Staat", die Mittel, welche er für seine Zwecke und Ziele benötigt selbst nicht hat und auch nicht produziert, bleibt einem "Staat" nur der Weg des "politischen Mittels". Folglich raubt und beschlagnahmt "Staat" teilweise den Menschen, die den friedfertigen Weg zum Wohlstand beschreiten, die Früchte ihrer Arbeit.

Diese Beschlagnahme, dieser Raub wird Steuern und Abgaben genannt, ist aber auch nichts anderes als der Tribut, den der einfache Wegelagerer vom Reisenden für das Passieren der Straße verlangt.

Aus Oppenheimers brillanter Analyse lässt sich folgende Schlussfolgerung ziehen:
"Staat" verbietet und bestraft Raub im privaten Umfeld; gleichzeitig beansprucht "Staat" für sich, dass er in einem großen Umfang ungestraft rauben kann und alle Güter, nach denen ihm gelüstet, ohne Skrupel seinen Untertanen abnehmen und an sich ziehen kann.

Ein Streiter für die Freiheit Hubert Milz 19.12.17 Wilhelm Röpke heute ( Pierre Bessard )

Wilhelm Röpke (1899-1966), ein Kämpfer für die Freiheit, emigrierte wegen der braunen Sozialisten 1933 in die Türkei, 1937 nahm er einen Ruf nach Genf an.

Das Liberale Institut erinnert mit diesem Sammelband an einen großartigen, jedoch auch recht eigenwilligen Verfechter der Freiheit. Dabei zeigen die Beiträge, dass Röpke durch seine umfangreiche publizistische Tätigkeit (zum Beispiel bei der „NZZ“) nicht nur großen Einfluss in der Schweiz hatte, sondern auch international bedeutend war und nachhaltigen Anteil an der deutschen Nachkriegsordnung nahm.
Wichtige Facetten aus Röpkes Werk leuchten auf: der Einsatz gegen die Fluten der braunen und roten Totalitären; die Liebe zu bewährten, tradierten Tugenden, gepaart mit einem Kulturpessimismus, der den Kult des Kolossalen, den billigen Konsumismus, den Materialismus, den Relativismus, den Inflationismus, den wohlfahrtsstaatlichen Fiskal-Sozialismus und das Banausentum als falsch zeichnete. Röpke sah in gewachsenen, eigenverantwortlichen Gemeinschaften und einer tatsächlichen „Nobilitas Naturalis“ den rechten Weg.
Richtig aktuell sind Röpkes Beiträge zur europäischen Integration. Schon in den 1950er Jahren warnte er davor, dass der Zentralismus ein Verrat an Europa ist und genau das zerstören wird, was Europa liebenswert und wichtig für die Welt macht.

Persönlich wurde mir die Botschaft der „Ideen der Freiheit“ 1978 durch die Lektüre eines der Werke Wilhelm Röpkes nahegebracht.
Von Röpke führte der Literaturweg dann zu Franz Böhm, Walter Eucken, Friedrich August von Hayek und Alexander Rüstow. Die Lektüre Hayeks leitete mich nahezu zwangsläufig zu den anderen Größen der „Wiener Schule der Volkswirtschaftslehre“: Ludwig von Mises, Eugen von Böhm-Bawerk, Friedrich von Wieser und Carl Menger.

Der Herold, der mir die Botschaft überbrachte, hieß nun einmal Wilhelm Röpke; die Verkündung der Botschaft durch irgendwelche „Salonliberale“ würde ich sicherlich nicht gehört haben.
Auch heute hat Röpke uns noch eine Menge zu verkünden – deshalb der Rat: Röpke lesen!

John Smithf593 18.09.17 The Myth of the Rational Voter ( Bryan Caplan )

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