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Rezensionen
Ein Streiter für die Freiheit Hubert Milz 19.12.17 Wilhelm Röpke heute ( Pierre Bessard )

Wilhelm Röpke (1899-1966), ein Kämpfer für die Freiheit, emigrierte wegen der braunen Sozialisten 1933 in die Türkei, 1937 nahm er einen Ruf nach Genf an.

Das Liberale Institut erinnert mit diesem Sammelband an einen großartigen, jedoch auch recht eigenwilligen Verfechter der Freiheit. Dabei zeigen die Beiträge, dass Röpke durch seine umfangreiche publizistische Tätigkeit (zum Beispiel bei der „NZZ“) nicht nur großen Einfluss in der Schweiz hatte, sondern auch international bedeutend war und nachhaltigen Anteil an der deutschen Nachkriegsordnung nahm.
Wichtige Facetten aus Röpkes Werk leuchten auf: der Einsatz gegen die Fluten der braunen und roten Totalitären; die Liebe zu bewährten, tradierten Tugenden, gepaart mit einem Kulturpessimismus, der den Kult des Kolossalen, den billigen Konsumismus, den Materialismus, den Relativismus, den Inflationismus, den wohlfahrtsstaatlichen Fiskal-Sozialismus und das Banausentum als falsch zeichnete. Röpke sah in gewachsenen, eigenverantwortlichen Gemeinschaften und einer tatsächlichen „Nobilitas Naturalis“ den rechten Weg.
Richtig aktuell sind Röpkes Beiträge zur europäischen Integration. Schon in den 1950er Jahren warnte er davor, dass der Zentralismus ein Verrat an Europa ist und genau das zerstören wird, was Europa liebenswert und wichtig für die Welt macht.

Persönlich wurde mir die Botschaft der „Ideen der Freiheit“ 1978 durch die Lektüre eines der Werke Wilhelm Röpkes nahegebracht.
Von Röpke führte der Literaturweg dann zu Franz Böhm, Walter Eucken, Friedrich August von Hayek und Alexander Rüstow. Die Lektüre Hayeks leitete mich nahezu zwangsläufig zu den anderen Größen der „Wiener Schule der Volkswirtschaftslehre“: Ludwig von Mises, Eugen von Böhm-Bawerk, Friedrich von Wieser und Carl Menger.

Der Herold, der mir die Botschaft überbrachte, hieß nun einmal Wilhelm Röpke; die Verkündung der Botschaft durch irgendwelche „Salonliberale“ würde ich sicherlich nicht gehört haben.
Auch heute hat Röpke uns noch eine Menge zu verkünden – deshalb der Rat: Röpke lesen!

John Smithf593 18.09.17 The Myth of the Rational Voter ( Bryan Caplan )

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Stichwortartig - aber fein Hubert Milz 18.06.17 Alles, was Sie über die Österreichische Schule der Nationalökonomie wissen müssen ( Rahim Taghizadegan )

Der Autor Rahim Taghizadegan (RT) hat mit diesem Buch eine Hinführung zur "Österreichischen Schule der Nationalökonomie" vorgelegt. Eine Einführung, die anhand relevanter Stichworte einfach und plakativ wichtige Begriffe der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie" kurz und prägnant erklärt und auflistet.

Mehr soll das Buch nicht leisten - und genau diesen Anspruch erfüllt das Buch. Das Buch von RT soll Appetit machen auf eine vertiefende Beschäftigung mit der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie". Ein Appetit, den das Buch wecken kann; denn RT fächert durch die Auswahl der 'Stichworte' die große Breite der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie" auf, die eben nicht 'Nur-Ökonomie' in dem Sinne ist, wie Ökonomie heutzutage meistenteils im Hochschulbereich gelehrt wird.

Friedrich August von Hayek, einer der wichtigen Theoretiker der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie", hat öfters gemahnt, dass ein Nur-Ökonom per se ein schlechter Ökonom ist; ein Nur-Ökonom kann im Rahmen seiner beruflichen Stellung sogar eine Gefahr für ein Gemeinwesen sein; wer also kein Nur-Ökonom sein will, der hat sich zumindest umfassend mit Staatslehre, Jurisprudenz, Psychologie, Geschichte und Philosophie zu befassen. Und exakt dieser Anspruch Hayeks an den Ökonomen spiegelt sich in diesem Buch durch die Stichwortauswahl von RT glänzend wider.

Prof. Guido Hülsmann schreibt in seinem Vorwort zu diesem Buch, dass er sich eine solche Hinführung zur "Österreichischen Schule der Nationalökonomie" in jungen Jahren gewünscht hätte. Ich kann mich Prof. Hülsmann nur anschließen, so eine Hinführung hätte ich 1978 auch gerne gehabt, stattdessen habe ich mir die Lehren der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie", an welchen ich mehr oder weniger als Student damals nur rein zufällig riechen durfte, im Selbststudium erarbeiten müssen. Ein Buch wie dieses von RT zur Hand, und die vertiefende Lektüre und Auseinandersetzung mit den Klassikern der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie" wäre mir sicherlich leichter von der Hand gegangen.

Wie RT im Buch schreibt, ist das Buch auf Wunsch des FBV-Verlages verfasst worden. Einige Rezensenten und Kommentatoren regen sich über den Titel des Buches auf: "Alles, was Sie über die Österreichische Schule der Nationalökonomie wissen müssen". Mit diesem Titel zeige sich bei RT eine herablassende, verletzende Arroganz. In der Regel gibt ein Verlag bei einer Auftragsarbeit auch den Titel für die Publikation vor, so dass jene Äußerungen nur Unterstellungen sein können, die aus "Anmaßung von Wissen" (Hayek) resultieren. Für eine derartige Auftragsarbeit zu diesem Thema ist RT prädestiniert; denn er beschäftigt sich seit mehr als zwanzig Jahren intensiv mit der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie" und hat mit dem Buch "Wirtschaft wirklich verstehen" gezeigt (Anmerkung: Dieses Buch ist auch beim FBV-Verlag erschienen), dass er (RT) die seltene Gabe besitzt, hochkomplexe Themen und Theorien in einfacher Form und trotzdem auf hohem Niveau darzustellen. Dies ist eine Gabe, die im akademischen Umfeld nicht oft zu finden ist. Häufig habe ich gerade bei Akademikern das Gefühl, als ob diese unter komplex gleich kompliziert verstehen und deswegen auch bei einführenden Abhandlungen in ein Sachgebiet unbedingt den kompliziertesten Einstieg, den sie finden konnten, gewählt haben.

Fazit: Das Buch ist eine schöne, stichwortartige Hinführung, eine gute Einführung in die Lehren der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie" - ein Buch, welches den Wunsch nach Vertiefung mit dieser Schule weckt - so wurde es mir zumindest durch Leser signalisiert, die vorher noch nie mit der "Österreichischen Schule der Nationalökonomie" in Berührung gekommen waren.