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Wirtschaft, Politik und Freiheit

Wirtschaft, Politik und Freiheit: Nils Goldschmidt

Freiburger Wirtschaftswissenschaftler und der Widerstand

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Autor(en) Verlag J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) Tübingen
Herausgeber Nils Goldschmidt
Sachgebiet(e) Freiburger Schule - Ordoliberalismus ISBN 3-16-148520-3
2005, 510 Seiten, Broschur

erschienen in der Reihe: Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik Bd. 48.

Die Opposition Freiburger akademischer und kirchlicher Gruppen gegen das nationalsozialistische Regime hat mittlerweile unter dem Begriff Freiburger Kreise einen festen Platz in der Widerstandsliteratur gefunden. Eine herausgehobene Bedeutung kommt in diesen Kreisen den Freiburger Wirtschaftswissenschaftlern um Constantin von Dietze, Walter Eucken und Adolf Lampe zu. Sie waren aktiv in die Opposition gegen die NS-Diktatur eingebunden und entwickelten umfangreiche wirtschafts- und sozialpolitische Pläne für eine Nachkriegsordnung.
Der Band dokumentiert die Referate des Symposiums Freiburger Wirtschaftswissenschaftler und der Widerstand, das im Juli 2004 aus Anlass des sechzigsten Jahrestages des Attentats auf Adolf Hitler stattfand und sich mit der Rolle Freiburger Ökonomen im Umfeld von Universität, Kirche und Öffentlichkeit beschäftigte.

Aus dem Inhalt:

 

  • Harald Hagemann: Widerstand und Emigration. Die Lage der deutschsprachigen Nationalökonomie nach 1933 und die Rolle Freiburger Wirtschaftswissenschaftler.
  • Bernd Martin: Professoren und Bekennende Kirche. Zur Formierung Freiburger Widerstandskreise über den evangelischen Kirchenkampf.
  • Hugo Ott: Ende der Idylle - Die Universität und die Stadt Freiburg im Sommersemester 1944.
  • Detlef J. Blesgen: Widerstehet dem Teufel - Ökonomie, Protestantismus und politischer Widerstand bei Constantin von Dietze (1891-1973).
  • Heinz Grossekettler: Adolf Lampe, die Transformationsprobleme zwischen Friedens- und Kriegswirtschaften und die Arbeitsgemeinschaft Erwin von Beckerath.
  • Klaus-Rainer Brintzinger: Von autochthonen Botschaften zur Freiburger Schule - der Paradigmawechsel in der Freiburger Nationalökonomie als Voraussetzung für Widerstand.
  • Gerold Blümle und Nils Goldschmidt: Robert Liefmann - Querdenker und Regimeopfer.
  • Nils Goldschmidt und Wendula Gräfin v. Klinckowstroem: Elisabeth Liefmann-Keil - Eine frühe Ordoliberale in dunkler Zeit.
  • Hermann Rauchenschwandtner: Soziale Erkenntniskritik, Wesenswirtschaft und nationalsozialistische Weltanschauung mit besonderer Berücksichtigung von Josef Back.
  • Sönke Hundt: Die Betriebswirtschaftslehre im Nationalsozialismus zwischen Emigration, Verfolgung und Kooperation. Generelle Überlegungen und das Beispiel des Freiburger Betriebswirts Martin Lohmann.
  • Helge Peukert: Die wirtschafts- und sozialpolitischen Zielsetzungen des Freiburger Kreises.
  • Nils Goldschmidt: Die Rolle Walter Euckens im Widerstand. Freiheit, Ordnung und Wahrhaftigkeit als Handlungsmaximen.
  • Walter Oswalt: Liberale Opposition gegen den NS-Staat. Zur Entwicklung von Walter Euckens Sozialtheorie.
  • Daniela Rüther: Der Einfluss Freiburger Nationalökonomen auf die wirtschaftspolitischen Vorstellungen und Planungen der Widerstandsbewegung des 20. Juli 1944 - dargestellt am Beispiel der Volkswirtschaftsfibel von 1941/42.
  • Rainer Klump: Der Beitrag der Freiburger Kreise zum Konzept der Sozialen Marktwirtschaft.
  • Hans Albert: Wirtschaft, Politik und Freiheit. Das Freiburger Erbe.

 

Quelle: Mohr Siebeck

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