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Richtigstellung

Richtigstellung: Gerd Habermann

Ein polemisches Soziallexikon

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Zustand Neu Auf Lager
Autor(en) Gerd Habermann Verlag Olzog Verlag GmbH
Sachgebiet(e) Sozial- und Wohlfahrtsstaat ISBN 3-7892-8182-4
2006, 171 Seiten, Festeinband/Hardcover

Früher 19.90 EUR - jetzt nur noch 10,00 EUR

Die deutsche politisch korrekte „Neusprache“ strotzt vor Euphemismen und offensichtlichen Tatsachenverdrehungen - hierfür gibt es Beispiele zuhauf: Freiheit als Abwesenheit von Zwang wird zur „positiven Freiheit“ im Sinne von sozialer Sicherheit oder Versorgung; Gerechtigkeit wird zur „sozialen Gerechtigkeit“ im Sinne von sozialer Nivellierung; Forderungen werden zu „Sozialrechten“, „Sozialpartnerschaft“ steht für das mächtigste Kartell der deutschen Geschichte und auch die „Rentenversicherung“ hat rein gar nichts mit Versicherung zu tun. Pikant ist nicht zuletzt auch der Euphemismus „Generationenvertrag“: Er führt denn Begriff „Vertrag“ ad absurdum, weil mit Kindern und Ungeborenen bekanntermaßen noch gar kein Vertrag geschlossen werden kann. Dieses sozialpolemische Lexikon mit über 300 Einträgen, einer Vielzahl von Literaturhinweisen bzw. Querverweisen sowie mit bibliographischem Anhang erhebt erst gar nicht den Anspruch „objektiv“ im Sinne von wertfrei zu sein; es sieht sich vielmehr als Aufforderung, für eine Rückführung des Staates auf ein unumgängliches Minimum einzutreten und versteht sich damit vor allem auch als antibürokratisches Lexikon. Im Zusammenhang gelesen, stellt es nichts weniger als eine Einführung in die Schule des freiheitlichen Denkens dar.

Quelle: Olzog Verlag

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Rezensionen
Wider die Wortverdreher Hubert milz 09.02.10

Prof. Dr. Habermann stellt in diesem Lexikon die Ursprünglichkeit diverser Begriffe wieder her.
Prof. Habermann stellt z. B. klar, dass der Begriff "Neoliberalismus" originär von den Vordenkern der 'sozialen Marktwirtschaft' geprägt worden ist. 1938 schon prägte Alexander Rüstow den Begriff 'Neoliberalismus' auf dem 'Colloque Walter Lippmann' in Paris, um seine Position und die seiner Mitstreiter vom klassischen Liberalismus abzugrenzen. Heute ist das Wort "Neoliberalismus" ein Schimpfwort geworden, dessen ursprünglichen Sinn die Gegner der Freiheit total verdreht haben.
Ähnlich verhält es sich mit Begriffen wie Arbeitslosenunterstützung, Sozialhilfe, Sozialpartnerschaft der Tarifparteien, Sozialrechte usw. Also alles Sachen, die mehr oder weniger die aktive 'Arbeits- und Sozialpolitik' der Staatsregierungen tangieren. Prof. Habermann zeigt, dass diese Art von Politik in die Armut führt, keinerlei nachhaltige Arbeitsplätze schaffen kann und die Eigendynamik der Menschen vernichtet.
Oder die Verdrehungen um den Begriff 'Freiheit', die die Freiheit sozialistisch und damit gänzlich unsinnig erscheinen lassen.
Das Buch enthält noch viele weitere funkelnde Klarstellungen. Weit über 300 Begriffe werden 'richtiggestellt' und bei ihrem wahren Namen und Inhalt genannt, oftmals auch so formuliert, dass es den Sozialisten aller Farben, insbesondere den Gutmenschen des Samtpfotensozialismus, hoffentlich weh tut. Daneben gibt es auch noch einige kurze Skizzen zu namhaften Vertretern der 'Idee der Freiheit'.

Dies ist ein ausgezeichnetes Nachschlagewerk und jedem freiheitsliebenden Menschen, der sich nicht durch 'politische korrekte Sprachverwirrung' veralbern und knebeln lassen will, unbedingt zu empfehlen.