Politik der neuen Toleranz
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| Zustand | Neu | Auf Lager | |
| Autor(en) | Stefan Blankertz | Verlag | Büchse der Pandora Verlags-GmbH |
| Sachgebiet(e) | Radikalliberalismus | ISBN | 3-88178-077-7 |
| 1991, 132 Seiten, Kartoniert | |||
Aus dem Vorwort des Autors:
"Es besteht kein Zweifel, daß der Sozialismus am Ende ist. Vom revolutionären Sozialismus russischer Prägung geht nach dem Übergang zum 'realen' Sozialismus schon lange kein Appeal mehr aus; der Appeal des chinesischen Sozialismus ist so schnell verblaßt wie er entstand. Die Formen des demokratischen Sozialismus haben in den Ländern, wo er regiert(e), Krisenerscheinungen erschreckenden Ausmaßes hervorgerufen, anstatt wie versprochen die Krisen ein für allemal zu unterbinden. Der undogmatische Sozialismus der jugendlichen Rebellen der letzten Jahrzehnte ist in die Politik 'as usual' übergegangen.
Die dem Sozialismus entgegengesetzte politische Theorie und Praxis ist der Liberalismus. In seiner etablierten Form, wie sie sich in rechtsliberalen und "konservativen" Parteien ausdrückt, hat er jedoch entweder so viel von sozialistischen Positionen übernommen, daß keine Alternative zustande kommt, oder so wenig Gespür für die sozialen Erfordernisse der Zeit, daß die Alternative nicht anziehender wirkt als der Sozialismus.
In den vorliegenden Beiträgen versuche ich, eine echte liberale - und das heißt freiheitliche - Alternative wiederherzustellen. In dem ersten Teil geht es um die soziologischen Grundlegungen der Politik neuer Toleranz, im zweiten Teil um die philosophischen Voraussetzungen einer solchen Politik und im dritten Teil um ihre ökonomischen Bedingungen. Der letzte Teil stellt die Politik der neuen Toleranz vor, getragen von einem erneuerten radikalen Liberalismus."
Stefan Blankertz
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| Rezensionen | ||
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| Radikale Gedanken | Hubert Milz | 10.02.10 |
Das Buch ist ein Plädoyer für einen radikalen Liberalismus, für freien Markt und Toleranz.
Das III. Kapitel untersucht die "Politische Ökonomie" des Sozialismus. Blankertz zeigt, dass der Sozialismus nur eine Spielart des Etatismus ist, dass er nicht leisten kann, was er verspricht. Sozialismus ist Verrat an der Freiheit und erzeugt auch in der Variante des Samtpfotensozialismus, beschönigend "Wohlfahrtsstaat" genannt, auf lange Sicht Massenarmut. Im IV. Kapitel wird die Programmatik der "Neuen Toleranz" vorgestellt. Blankertz entwickelt seine Vorstellung vom "Freien Markt" und seine Strategie der Toleranz, was auch heißt, dass der Staat ein Zustand ist, den es zu überwinden gilt. Denn jedwede Form von politischer Herrschaft übt Gewalt aus, jeder Staat ist ein Zwangs- und Unterdrückungsapparat, auch der Rechtsstaat und auch Staaten, die als Minimalstaaten angetreten sind mutieren zu Maximalstaaten. |
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