Marktwirtschaft ist nicht genug
Gesammelte Aufsätze
36 Aufsätze und Essays von Wilhelm Röpke, herausgegeben von Hans Jörg Hennecke
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| Rezensionen |
| Klare Worte |
Hubert Milz |
08.02.10 |
Wer Röpkes Werksauswahl vom Haupt-Verlag (Die Gesellschaftskrisis der Gegenwart, Civitas Humana, Internationale Ordnung, Mass und Mitte, Jenseits von Angebot und Nachfrage) besitzt, der sollte seine Röpke-Sammlung um dieses Buch erweitern.
Jeder Aufsatz der Sammlung zeigt den wort- und sprachgewaltigen Röpke im Kampf gegen den Bazillus der menschlichen Dummheit. Alle Aufsätze
- zur Weimarer Republik
- zur Deutschen Frage
- gegen Totalitarismus und Kollektivismus
- zum Markt
- oder zur Kultur
zeigen einen scharfsinnigen und vor allem weitsichtigen Gelehrten, der sich in Sorge um die europäische Kultur und Zivilisation geradezu aufzehrt. Ein Kämpfer, der - wie Hans Jörg Hennecke dies treffend formulierte - ein Leben in der Brandung führte. Ein Mann, welcher die Katastrophen des >verdammten 20. Jahrhunderts< klarsichtig und frühzeitig kommen sah und verzweifelt seinen Kampf führte. Ein Kampf, der ihm letzendlich die Gesundheit kostete.
Den Deutschen und damit auch den Europäern wäre viel erspart geblieben, wenn sie auf die Warnungen Wilhelm Röpkes ab und an gehört hätten.
Alle Aufsätze sind sind auch heute, viele Jahrzehnte nach dem Ersterscheinen, absolut lesenswert.
Wer aus der Geschichte und von den großen warnenden Denkern der Geistesgeschichte lernen will, der wird dies bei der Lektüre dieser Aufsatzsammlung sicherlich können. |