Marktprozeß und Erwartungen
Studien zur Theorie der Marktwirtschaft
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| Autor(en) | Ludwig M. Lachmann | Verlag | Philosophia Verlag GmbH |
| Sachgebiet(e) | Österreichische Schule | ISBN | 3-88405-035-4 |
1984
Festeinband
Die achtzehn Aufsätze in diesem Buch befassen sich mit Themen in der Geld- und Konjunkturtheorie, der Dogmengeschichte, der Methodologie und der Theorie des Kapitals. Im Mittelpunkt der Betrachtungen steht der von den Theoretikern der Neoklassik so arg vernachlässigte zweckbewußt handelnde Mensch, dessen stets subjektive Wertschätzungen die komplexen Phänomene in seiner Umwelt bestimmen.
Professor Dr. Ludwig M. Lachmann, einer der prominentesten Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, ist bekannt für seinen kompromißlosen Subjektivismus in der Wert- und Preislehre, und er zeichnet sich überdies durch seinen konsequenten methodologischen Individualismus aus. Prof. Lachmanns Kritik des vollkommenen Wettbewerbs und des statischen Gleichgewichtsbegriffes in den Modellgebilden der Neoklassiker ist einschneidend und gründlich. Seine Theorie des Marktprozesses ist jedoch konstruktiv und wegweisend für die Zukunft der Nationalökonomie.
Das neoklassische Bild der menschlichen Wirtschaft hat sich als unfähig erwiesen, in die Realwelt des wirtschaftenden Menschen vorzudringen und war daher nicht imstande, unser Verständnis der Marktdynamik zu verbessern. Erpicht auf mathematische Präzision und intellektuelles Prestige, haben sich moderne Wirtschaftstheoretiker einer Methodologie verschrieben, die heute als leerer Formalismus anmutet.
Professor Lachmans Werk bietet sich als Alternative an, die es erlaubt, aus dem verwirrten Gedankengebäude der herrschenden Wirtschaftstheorie auszubrechen.
Quelle: Klappentext zu Ludwig M. Lachmann, Marktprozeß und Erwartungen (1984)
Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
- Die Österreichische Schule der Volkswirtschaftslehre und die gegenwärtige Krise des nationalökonomischen Denkens
- Die geistesgeschichtliche Bedeutung der Österreichischen Schule in der Volkswirtschaftslehre
- Die Rolle der Erwartungen in der Nationalökonomie als Sozialwissenschaft
- Shackles Ansichten über die ökonomische Bedeutung der Zeit
- Die Wissenschaft vom menschlichen Handeln
- Marktwirtschaft und Modellkonstruktionen
- Bemerkungen zum nationalökonomischen Denken 1933-1953
- Methodologischer Individualismus und Marktwirtschaft
- Nationalökonomie als Sozialwissenschaft
- Ludwig von Mises und der Marktprozeß
- Komplementarität und Substitution in der Kapitaltheorie
- Joan Robinson und die Akkumulation des Kapitals
- Sir John Hicks über Kapital und Wachstum
- Sir John Hicks als Neo-Österreicher
- Neuüberprüfung der österreichischen Theorie der Konjunkturzyklen
- Ursachen und Folgen der Inflation unserer Zeit
- Marktwirtschaft und Vermögensverteilung
- Kultiviertes Wachstum und Marktwirtschaft
Das Buch enthält im Anhang eine Übersicht über die nationalökonomischen Schriften von Ludwig M. Lachmann. Ebenfalls bei buchausgabe.de erhältlich:
Ludwig M. Lachmann, Drei Essays über Max Webers geistiges Vermächtnis (1973)
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