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Ludwig von Mises' ökonomische Argumentationswissenschaft

Ludwig von Mises' ökonomische Argumentationswissenschaft: Martin Leschke, Ingo Pies
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Autor(en) Verlag J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) Tübingen
Herausgeber Martin Leschke, Ingo Pies
Sachgebiet(e) Österreichische Schule ISBN 9783161505140
2010, 269 Seiten, Broschur

Ludwig Heinrich Edler von Mises wurde als Kind jüdischer Eltern am 29. September 1881 in Lemberg (Galizien; heute Lwiw in der Ukraine) geboren und wuchs in Wien auf. Er hat sich Zeit seines Lebens mit den Grundlagen liberaler Gesellschaften auseinandergesetzt. Der vorliegende Band beschäftigt sich mit zentralen Facetten seines Werkes, so mit der Sozialismus-Kapitalismus-Debatte, mit dem Geldsystem, mit dem Liberalismus und mit der von ihm verfolgten Methodologie. Untersucht wird das Werk des Theoretikers Ludwig von Mises unter dem Blickwinkel, welche Bedeutung und Aktualität ihm für sozialwissenschaftliche Problemstellungen zukommt: Was leisten seine Analysen zum besseren Verständnis der Funktionsweise und zur besseren Gestaltung moderner Gesellschaften? Wo irrte Mises, und was kann man noch heute von ihm lernen?

Mit Beiträgen und Kommentaren von Ingo Pies, Thorsten Polleit, Martin Leschke, Dirk Sauerland, Helmut Leipold, Klaus Beckmann, Birger P. Priddat, Gerhard Engel, Stefan Hielscher, Walter Reese-Schäfer, Markus Beckmann, Harald Bluhm, Guido Schröder, Nils Otter, Michael Schmid.

Inhaltsübersicht:

Ingo Pies: Theoretische Grundlagen demokratischer Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik - Der Ansatz von Ludwig von Mises

Thorsten Polleit: Die geldtheoretischen Arbeiten von Ludwig von Mises

Martin Leschke (Kommentar): Die eigentliche Gefahr für die Geldsysteme 

Dirk Sauerland (Kommentar): Geldinduzierte Wirtschaftskrisen: von "gutem" Geld und "falschen" Lehren

Helmut Leipold: Ludwig von Mises und der Sozialismus

Klaus Beckmann (Kommentar): Von theoretischen und praktischen Unmöglichkeiten

Birger P. Priddat (Kommentar): Zu Ludwig von Mises' Sozialismuskritik: eine liberale Begründung für eine demokratische Firma

Gerhard Engel: Ludwig von Mises und der Liberalismus

Stefan Hielscher (Kommentar): Zum Argumentationsmodus von Wissenschaft in der Gesellschaft

Ingo Pies (Kommentar): Ludwig von Mises als Theoretiker des Liberalismus

Walter Reese-Schäfer: Ludwig von Mises und die Gesellschaftskritik

Markus Beckmann (Kommentar): "Why Do Intellectuals Oppose Capitalism?" - Mises, Nozick und die Interdependenz von Sozialstruktur und Semantik

Harald Bluhm (Kommentar): Von Mises als Ideologiekritiker und sein Selbstmissverständnis dieser Rolle

Guido Schröder: Kritik der unreinen Ökonomik: Ludwig von Mises' Praxeologie

Nils Otter (Kommentar): Von der Praxeologie zur Rhetorik - zur Leistungsfähigkeit von zwei methodologischen Konzeptionen in der Ökonomie

Michael Schmid (Kommentar): Ludwig von Mises' Praxeologie

Quelle: Verlag Mohr Siebeck

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