Logik der Forschung
Gesammelte Werke. Band 3.
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| Autor(en) | Karl R. Popper | Verlag | J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) Tübingen |
| Herausgeber | Herbert Keuth | ||
| Sachgebiet(e) | Philosophie - Kritischer Rationalismus | ISBN | ISBN 3-16-148111-9 |
| 2005, 601 Seiten, Leinen | |||
auch als Broschurausgabe erhältlich
Karl Popper stellt in seinem Hauptwerk, der Logik der Forschung, die Erkenntnistheorie als Methodologie dar, die erklärt, warum unser Wissen fehlbar ist und warum wir nicht primär aus erfüllten, sondern aus gescheiterten Erwartungen lernen: Der Erkenntnisfortschritt resultiert aus Versuch und Irrtum. Die bedeutendsten Resultate des Buches sind das Falsifizierbarkeitskriterium zur Abgrenzung wissenschaftlicher Sätze und Poppers Vorschlag zur Lösung des Problems der empirischen Basis der Wissenschaft. Sein Abgrenzungskriterium löste das neopositivistische Sinnkriterium ab, nach dem nicht verifizierbare Sätze sinnlos sind, und seine These, auch Beobachtungssätze seien, wegen der Transzendenz dessen, was sie darstellen, über das, was wahrgenommen wurde, fehlbare Hypothesen, beendete die Protokollsatzdebatte im Wiener Kreis. Mit der Verallgemeinerung der Idee der Prüfbarkeit zur Idee der Kritik entstand aus dem Neoempirismus der kritischen Rationalismus.
Quelle: Mohr Siebeck
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