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Kritik der Dominanztheorie

Kritik der Dominanztheorie: Guido Hülsmann

Zur machttheoretischen Wirtschaftsanalyse Francois Perroux' ...

Preis 23,52 € Vergriffen
Zustand Neu
Autor(en) Guido Hülsmann Verlag R. G. Fischer
Sachgebiet(e) Österreichische Schule ISBN 3-89406-947-3

vollständiger Untertitel lautet: Zur machttheoretischen Wirtschaftsanalyse Francois Perroux' und zur Bedeutung von auf sie zurückgehenden wirtschaftspolitischen Vorschlägen

1993, 153 S., kartoniert

Auch der Zusammenbruch des Sozialismus hat an der Assoziierung des Kapitalismus mit dem Inhumanen und Unanständigen schlechthin nichts geändert. Selbst die größere Effizienz des ungeregelten Marktes wird trotz aller nun vorhandenen "empirischen Evidenz" weiterhin nicht eingestanden. Im Gegenteil: Nach einem kurzen Aufleben liberaler Ideale feiert der Etatismus in allen Schattierungen eine glanzvolle Wiedergeburt. Ob es um die Frage des Gegensatzes von Ökologie und Ökonomie oder um die Notwendigkeit von Industriepolitik geht, aller Orten werden Staatseingriffe befürwortet unter Hinweis auf ihre gegenüber dem Marktgetriebe größere Effizienz. Letztere ist jedoch keineswegs unangefochten. Mit Ludwig von Mises' ausführlicher Studie "Die Gemeinwirtschaft" sind Argumente gegen den Etatismus vorgebracht worden, die bisher nicht haben entkräftet werden können. Die Aussicht scheint auch gering, daß dies jemals der Fall sein wird. Dennoch hat die mangelnde theoretische Rechtfertigung des Antikapitalismus nichts an der Popularität interventionistischer Politik in weiten Teilen der europäischen (und zunehmend auch nordamerikanischen) Bevölkerung geändert. Im Gegenteil: Die Verteidiger des Etatismus haben sich immer an neue theoretische Strohhalme geklammert. Es störte sie dabei offensichtlich nicht, daß die "neuen Theorien" und "neuen Systeme" der fundamentalen Kritik nichts entgegenzusetzen hatten. Es störte sie nicht, weil es ihnen mehr um bestimmte poli tische Ziele denn um die Wissenschaft ging. Diese Strategie hat sich in der täglichen ideologischen Auseinandersetzung offensichtlich bewährt. Für die Gegner von Staatsinterventionen im Zeichen von Effizienz und "Gerechtigkeit" ist es lästig und entmutigend, stets dieselben Argumente den letztlich immer gleichen falschen Lehren entgegenzusetzen - ohne daß solches Bemühen Erfolg zeitigte. Dennoch darf man sich dieser Aufgabe nicht entziehen.

Dieses Buch ist daher der Kritik einer bestimmten Gruppe antikapitalistischer Theorien gewidmet, die sich unter der Bezeichnung "Dominanztheorie" zusammenfassen lassen.

Quelle: J. G. Hülsmann, aus dem Vorwort zu "Kritik der Dominanztheorie"

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