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Kapitalismus und Freiheit

Kapitalismus und Freiheit: Milton Friedman
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Autor(en) Milton Friedman Verlag Piper Verlag GmbH
Sachgebiet(e) Klassischer Liberalismus ISBN 978-3-492-23962-2
2004, 240 Seiten, Taschenbuch

Milton Friedmans Buch ist aktueller denn je. Ihm geht es um die Freiheit des Menschen jenseits staatlicher Bevormundung. Seine Analyse zur Rolle des Staates, der Sozial- und Wohlfahrtssysteme ist nicht nur ein anschauliches Buch, sondern für jeden an Politik und Wirtschaft interessierten Leser eine spannende Lektüre. Mit einem neuen Vorwort des Autors und einem Geleitwort von Horst Siebert, dem ehemaligen Präsidenten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft.

»Milton Friedman – auf der internationalen Bühne der Ökonomen seit langem ein überragend großer Star.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

Quelle: Piper Verlag GmbH

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Rezensionen
Milton Friedmans wichtigste Kampfschrift Hubert milz 10.02.10

Diese Schrift ist ein brillantes Plädoyer, eine wortgewaltige Kampfschrift für die Freiheit: für freie Bürger, die selbstbewusst und unabhängig der staatlichen Obrigkeit auf Augenhöhe begegnen möchten, die sich nicht einer Rundumbetreuung von "Papa Staat" einpferchen lassen wollen.
F. A. v. Hayek zählte einmal zwei Bücher auf, welche die schlimmsten Giftbücher der Volkswirtschaftslehre" sind: Einmal ist dies die "Allgemeine Theorie ..." von Lord Keynes und zweitens nennt Hayek das Buch "Essays in Positive Economics" von Milton Friedman.
Hayek ist damit voll im Recht. Die älteren Vertreter der sog. 'Chicagoer Schule der Ökonomie', zu denen Milton Friedman gehört, waren persönlich Männer, die in den Ideen der Freiheit verwurzelt gewesen sind, so dass sie ihre ökonomischen Modelle nur immer im Streit für die Freiheit und nicht dagegen einsetzten. Aber Prof. Dr. Hülsmann argumentiert korrekt, wenn er anmerkt, dass das ökonomische Theoriegebäude der Chicago-Boys auch freiheitsfeindlich verwandt werden kann. Milton Friedman, der Vater des Monetarismus, war seinem Gegner in der reinen theoretischen Modell-Ökonomie - dem Keynesianismus - wohl näher als er selber geglaubt hatte.

Dies nun gilt nicht für dieses Buch. Es ist dies kein Buch der mathematisch-ökonomischen Modelle, sondern ein politikwissenschaftliches Wirtschaftsbuch: ein Buch, welches in die Kategorie "Politische Ökonomie" eingeordnet ist.
Hier spricht Milton Friedman wortgewaltig zum Leser, analysiert die Bedingungen der Freiheit, macht klar, dass es ohne wirtschaftliche Freiheit in einer staatlichen Kommandowirtschaft keine Freiheit geben kann, dass es keine Feinsteuerung der Konjunktur im Sinne Keynes geben kann.
Sprachgewaltig, mit einleuchtenden Beispielen und geradezu funkelnden Formulierungen geht Friedman daran den Leser des Buches - einen eventuellen Gegner - zu überzeugen. Punkt für Punkt werden alle Politikfelder untersucht, in welchen die Staatsregierungen sich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts einmischen und sich anmaßen alles besser als die Bürger leisten zu können.
Ein Beispiel:
Auch das staatliche Erziehungswesen kommt so auf den Prüfstand. Friedman schlug vor, dass die staatlichen Schulen konsequent - ohne den Vorteil einer kompletten finanziellen Absicherung und Monopolisierung - im Wettbewerb mit privaten Schulen stehen sollten. Ein Gutscheinsystem pro schulpflichtiges Kind und einlösbar an allen zugelassenen Schulen - staatlich oder privat - solle den Wettbewerb gewährleisten. Die Politik müsse beweisen, ob sie etwas besser könne.
Ein Thema, welches in Deutschland ein Tabu ankratzt: hat doch das Bundesverfassungsgericht kürzlich (21.7.2009) grundgesetzwidrig die Rechte der Eltern bei Erziehungsfragen weiter beschnitten und möchte die Bundesfamilieministerin den Eltern die Kinder schon als Kleinstkinder wegnehmen, um die Kinder so früh wie möglich indoktrinieren zu können. Die Erziehungsdiktatur in Deutschland naht mit Sieben-Meilen-Stiefeln.
Das Buch enthält Vorschläge, die auch heute 40 Jahre nach der ersten deutschen Auflage, in den Ohren der wohl überwiegenden Zahl der Deutschen radikal und unmöglich wirken. Deutschland ist nun einmal davon geprägt, dass seine Bevölkerung stets und ständig nach dem Staat ruft, der Staat soll alles richten, alles regeln und für Rundumbetreuung sorgen. Der Staat als vorsorglicher Familienvater, der seine Kinder - egal wie alt diese sind - von der Wiege bis zur Bahre umsorgt und alle Verantwortung von ihnen abhält. Dies ist seit Kaisers Zeiten das vergötzte Staatsbild der Deutschen.
Von daher sind solche Bücher wie dieses hier wichtig und sollten immer aufs Neue aufgelegt werden. Eventuell schafft es ein solches Buch, wenn es denn einige Leser zum Mitdenken anregt, den Glauben an die Allmacht des Staates, an die allumfassende staatliche Machbarkeit bei wenigstens einigen Lesern aufzubrechen.
Für eine Zukunft in Freiheit wäre dies für Deutschland sehr zu wünschen.