Im Schatten der Finanzkrise
Muss das staatliche Zentralbankwesen abgeschafft werden?
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| Zustand | Neu | Auf Lager | |
| Autor(en) | Verlag | Olzog Verlag GmbH | |
| Herausgeber | Peter Altmiks | ||
| Sachgebiet(e) | Österreichische Schule, Liberalismus, Die Euro-Täuschung | ISBN | 978-3-7892-8325-3 |
| 2010, 160 Seiten, Festeinband/Hardcover | |||
Schon 1358 hatte der französische Bischof Nicolas von Oresme erkannt, dass künstliche Ausweitungen der Geldmenge vor allem von den Währungshütern selbst betrieben werden. Diese seien für Handel und Wirtschaft schädlich und bedrohten sogar die Zivilisation.
Und 1859 schrieb Friedrich Wilhelm Raiffeisen: »Es schreit die ganze Welt nach Geld, und zwar nach möglichst billigem Gelde. Je leichter, je mehr und je billiger dieses erlangt wird, umso schlimmer werden die Zustände werden.«
Die Politik des billigen Geldes hat fatale Konsequenzen, wie die gegenwärtige Finanzkrise schmerzlich verdeutlicht. Wenn staatliche Zentralbanken die Krise wieder mit einer Niedrigzinspolitik bekämpfen, ist die nächste Blase vorprogrammiert.
Andreas Hoffmann, Jörg Guido Hülsmann, Ekkehard A. Köhler, Thorsten Polleit, Frank Schäffler, George Selgin, Norbert F. Tofall und Lawrence H. White analysieren nicht nur die Rolle der Zentralbanken bei der Entstehung der Finanzkrise, sondern zeigen auch Lösungsmöglichkeiten auf, wie man vom schlechten zu gutem Geld gelangt.
In einer aus verschiedenen souveränen nationalen Staaten bestehenden Welt gibt es zwingende politische Gründe, aus denen nur Gold (oder andere Edelmetalle) eine erfolgreiche internationale Währung sein könnte, und nicht etwa künstliche internationale von einer internationalen Behörde ausgegebene Währungen.«
Friedrich A. Hayek, Monetary Nationalism and International Stability, New York, 1937.
Quelle: Olzog Verlag
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| Währungswettbewerb statt Zentralbankmonopol | Michael von Prollius | 19.03.10 |
Zentralbanken verursachen finanzielle Instabilität. Ursache ist ihr exklusives Geldschöpfungsmonopol – in der aktuellen Weltwirtschaftskrise ihr überreichliches Geldangebot. Die tragfähige Alternative liegt auf der Hand: ein der Nachfrage entsprechendes Geldangebot. Nur ein Währungswettbewerb kann als Entdeckungsverfahren das „richtige“ Geldangebot hervorbringen, national wie international. Historische Episoden belegen die Überlegenheit der ursprünglich rein privaten Währungen. Schließlich neigen Regierungen seit jeher zur Manipulation der Währungen. Während die Auffassung, Zentralbanken könnten für Stabilität sorgen, eine junge „Erfindung“ ist. Auf einem freien Markt könnte ihr bisher durch gesetzlichen Zwang verordnetes, ankerloses Papiergeld ohnehin nicht bestehen. Deshalb ist es die Aufgabe des Staates, jetzt konkurrierende Privatwährungen zuzulassen. Das Geldmonopol der Regierung wird dann einem freien Wettbewerb zwischen privaten Emissionsbanken weichen, wenn auch der Transformationsprozess einige Zeit in Anspruch nehmen wird.
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