Farm der Tiere
Ein Märchen
| Preis | 13,90 € | Vergriffen | |
| Zustand | Neu | ||
| Autor(en) | George Orwell | Verlag | Diogenes Verlag AG |
| Sachgebiet(e) | Romane | ISBN | 3-257-05714-8 |
Diese Ausgabe ist leider vergriffen, hier geht es zur Taschenbuchausgabe
2005, Leinen, 256 S., geb.
erschienen in der Diogenes Bibliothek
aus dem Englischen von Michael Walter
mit einem Nachwort des Autors
mit Illustrationen von F.K. Waechter
Originaltitel: Animal Farm.
auch als Taschenbuch erhältlich.
Mit knapper Not war George Orwell 1937 den Agenten Stalins im Spanischen Bürgerkrieg entkommen. Zurück in London, begann ihn die Frage zu beschäftigen, wie eine genuin revolutionäre Bewegung so gründlich unter die Kontrolle eines Diktators geraten konnte. Zwischen November 43 und Februar 44 schrieb Orwell seine Parabel ›Farm der Tiere‹. Es erwies sich als äußerst schwierig, einen Verleger dafür zu finden: Orwells Verleger Victor Gollancz, der das Optionsrecht innehatte, Jonathan Cape, T.S. Eliot von Faber and Faber und viele andere waren der Meinung, daß jede Kritik an den Sowjets den Nazis, also dem gemeinsamen Feind, »in die Hände spiele«, und wollten von einer Veröffentlichung nichts wissen. Im Juni 1944 wäre das Manuskript beinahe einem deutschen Luftangriff zum Opfer gefallen: in Orwells Wohnung stürzte die Decke ein. Orwell entdeckte sein Manuskript unter den Trümmern, ramponiert, aber noch lesbar. Ende Juli unternahm Orwell einen letzten Versuch: Er schickte sein Manuskript an Fredric Warburg, der – trotz sehr knappem Papierkontingent – sofort zusagte. Schon mit 5000 verkauften Exemplaren wären Autor und Verleger zufrieden gewesen – ›Farm der Tiere‹ aber wurde einer der größten Bestseller der Literaturgeschichte. Es sollte die Fabel des Jahrhunderts werden.
Diese Sonderausgabe bringt ein Vorwort von Ulrich Wickert, Farm der Tiere in der neuen Übersetzung von Michael Walter, Orwells Essay ›Die Pressefreiheit‹, sein Vorwort zur ukrainischen Ausgabe vom März 1947 und Briefe aus den Jahren 44/45, u.a. an den Verleger Victor Gollancz, ein Kapitel aus Michael Sheldens großer Orwell-Biographie, Illustrationen von F. K. Waechter.
Stimmen zum Buch:
»Das ist eine der großen Satiren der Weltliteratur und ein Text, der als Parabel über die Diktatur und politische Vergewaltigung gelesen werden kann. Künstler finden damit außerdem eine ideale Vorlage vor, die sie mit Witz und Phantasie illustrieren können. Friedrich Karl Waechter machte sich ein Vergnügen daraus, sich zu einzelnen Szenen böse-witzige Zeichnungen einfallen zu lassen. Und wenn uns manchmal der kalte Schauer überfällt, ist das Absicht.«
Salzburger Nachrichten
»Kein anderes Buch hat den sowjetischen Sozialismus so lächerlich gemacht wir Orwells Märchen, kein anderer Schriftsteller der 40er und 50er Jahre hat so scharfsinnig durchschaut, wie die Mechanismen des sozialistischen Machtapparates funktionieren, kein anderer Autor schließlich hat ein so beißendes, zugleich treffendes lilterarisches Porträt des sowjetischen Diktators Stalin geschaffen wie Orwell mit seinem Schwein Napoleon.«
Frank Pommer / Die Rheinpfalz, Ludwigshafen
Quelle: Diogenes Verlag
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