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Die Tragödie des Euro

Die Tragödie des Euro: Philipp Bagus

Wie politische Interessen ein selbstzerstörerisches System schufen

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Zustand Neu Versandfertig in ca. 2 bis 4 Werktagen
Autor(en) Philipp Bagus Verlag FinanzBuch Verlag
Sachgebiet(e) Vermögen und Geldanlage, Sozial- und Wohlfahrtsstaat, Die Euro-Täuschung ISBN 978-3-89879-670-5
2011, 192 Seiten, Festeinband/Hardcover

Dieser Titel kann vorbestellt werden. Laut Verlag wird das Buch wahrscheinlich Ende August 2011 erscheinen.

Die Konstruktion der EU ist das Resultat des Ringens zweier Visionen für Europa. Die liberale Vision vertritt eine freie Marktwirtschaft in einem Europa der offenen Grenzen. Auf der anderen Seite steht die sozialdemokratische Vision Europas. Sie sieht Europa als Festung: protektionistisch nach außen und wohlfahrtsstaatlich nach innen. Von Mitterand als Preis der Wiedervereinigung gefordert, war der Euro ein Mittel, sich der DM und der »Tyrannei« der Bundesbank zu entledigen. Der Euro reizt zum Schuldenmachen. Unabhängige Regierungen können sich einer Zentralbank bedienen, um ihre Haushaltsdefizite zu bezahle. Das Ganze ähnelt einer Notenpresse mit verschiedenen Eigentümern. Die Konstruktion provoziert Schuldenkrisen, welche im Sinne der sozialdemokratischen Vision zur Errichtung einer Transferunion genutzt werden.

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Rezensionen
Ein Weg in die Knechtschaft Hubert Milz 28.10.11

Prof. Bagus zeichnet in diesem Buch den Weg der EU und des Euros nach.
Es wird gezeigt, dass es nach Ende des 2. Weltkrieges zwei Optionen für den Weg der heutigen EU gab!

Die eine Option war der Weg einer Freihandelszone: Die Regionen mit ihren verschiedenen regionalen und kulturellen Eigenheiten hätten im Wettbewerb miteinander gestanden. Die Bürger wären auch frei und eigenverantwortlich im Handeln gewesen; zuerst wäre die Subsidiarität gekommen und ganz zum Schluss erst kommt irgendwo und irgendwann die staatliche Obrigkeit.

Die zweite Option setzte sich durch: Zentraler Machtstaat, Bürger werden weitgehend gegängelt und stehen unter der Knute einer mächtigen EU-Bürokratie, die nach immer mehr Zentralgewalt strebt. Diese Bürokratie bevorzugt natürlich Knechte und mag keine selbstbewusst-freien Bürger.

Als in den späten 1980er Jahren die Völker im Machtbereich der UdSSR die Ketten der Sklaverei abschüttelten, da zeichnete sich auch die Möglichkeit zur Vereinigung der beiden deutschen Nachkriegsstaaten ab. Der Preis für diese Einheit war der Euro, da Frankreichs Präsident Mitterand und die britische Premierministerin Thatcher die Macht der Bundesbank brechen wollten. Die Bundesbank mit ihrer etwas konservativeren Politik war besonders Frankreich lästig, zwang sie doch den Siegerstaat des 2. Weltkriegs zu disziplinierterer Wirtschaftspolitik. In den Augen vieler Bundesbürger galt und gilt die Bundesbank als Stabilitätsmeister, weil die Bundesbank die D-Mark weniger stark inflationierte als die europäischen Nachbarn ihre Währungen.

Der Euro ist also der Preis der Deutschen für die Einheit. Und dies ist ein teurer Preis, denn seit Einführung des Euros wird in Deutschland weniger investiert, die Deutschen müssen für ihren Lebensunterhalt viel mehr zahlen und die Geldentwertungspolitik der Europäischen Zentralbank geht weit flotter voran, die Geldpolitik ist viel lascher als zu den Zeiten der Bundesbank. Profitiert haben in Deutschland vom Euro nur die übliche Kumpanei: Politische Kaste, Banken und exportstarke Industriezweige; der weitaus größere Teil der Bevölkerung bezahlt diese Bereicherung einer kleinen Gruppe. Der Euro als Instrument, um die EU weiter zu zentralisieren, Gleichmacherei voranzutreiben, kurz den Sozialismus zu vollenden.
Prof. Bagus zeigt jedenfalls, dass eine solche Politik der konsequente Weg ist, den die Sozialisten in allen Parteien bevorzugen: Mit dem Ziel, die Bürger völlig zu entrechten, absolut in die Knechtschaft zu treiben - am Schluss steht dann die EUdSSR. Und die Bürger sind Sklaven der Eigentums- und Freiheitsvernichtungspolitik der etatistischen Politiker, welche in allen Parteien die Regie führen!