Die Begründung von Regeln
Konstitutionelle Politische Ökonomie
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| Autor(en) | Geoffrey Brennan, James M. Buchanan | Verlag | J. C. B. Mohr (Paul Siebeck) Tübingen |
| Sachgebiet(e) | Public Choice | ISBN | 3-16-146137-1 |
1993. XXVI, 201 S., Leinen
Einleitung von Christian Watrin, Übersetzung von Monika Vanberg
Gesellschaftliches Zusammenleben beruht auf Regeln, die - wie zum Beispiel Verkehrsregeln - von mannigfaltigen Interessen und Zielen bestimmte Handlungen einzelner Personen koordinieren. Die Qualität des Zusammenlebens hängt in entscheidender Weise von der Güte dieser Regeln ab. Geoffrey Brennan und James M. Buchanan untersuchen, welche Rolle soziale Regeln spielen, wie sie sich auswirken und wie sie ausgewählt werden. Die Autoren, die ihr Thema aus einer wirtschaftswissenschaftlichen Perspektive angehen, entwickeln die Grundlagen einer Ökonomik von Regeln, einer konstitutionellen Ökonomik. Es geht ihnen darum, durch ein besseres Verständnis der Wirkungsweise alternativer politischer Institutionen zu einer besser informierten Wahl zwischen solchen Institutionen beizutragen.
Das Buch ist in zwei Diskussionskontexten zu sehen. Auf der einen Seite, innerhalb der Wirtschaftswissenschaften, im Kontext der neueren Ansätze zu einer theoretischen Institutionenökonomik. Auf der anderen Seite steht es im Kontext einer interdisziplinären, allgemein sozialtheoretischen Diskussion, die sich mit Grundfragen der Rolle von Regeln und Institutionen in der Gesellschaft befaßt, und die außer Ökonomen auch Vertreter anderer Sozialwissenschaften sowie Philosophen und Juristen einschließt.
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