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Der Fluch des Papiergeldes

Der Fluch des Papiergeldes: Thorsten Polleit
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Autor(en) Thorsten Polleit Verlag FinanzBuch Verlag
Sachgebiet(e) Vermögen und Geldanlage, Österreichische Schule, Sozial- und Wohlfahrtsstaat, Die Euro-Täuschung ISBN 978-3-89879-671-2
2011, 128 Seiten, Festeinband/Hardcover

Weltweit pumpen die Staaten massiv Liquidität in den Wirtschaftskreislauf. Eine fataler Fehler, warnt Thorsten Polleit, Chefvolkswirt von Barclays Capital. Er befürchtet, dass unser Geld künftig deutlich an Wert verlieren wird. Wenn sich nichts ändert, drohe sogar eine Währungsreform. Als einen wichtigen Grund dafür benennt er das Papiergeldsystem, durch das sich die Staaten jederzeit neue Mittel beschaffen können, ohne dabei Kredite aufnehmen zu müssen.

Diese Einsichten, die insbesondere auf den Lehren der Österreichischen Schule der Nationalökonomie fußen, haben das ökonomische Denken von Thorsten Polleit und seine Schriften in den letzten Jahren immer stärker geprägt. Die nun vorliegende Aufsatzsammlung trägt dazu bei, das Verständnis für die gesellschaftliche Problematik, die mit der heutigen Papiergeldordnung verbunden ist, zu schärfen und die notwendigen Reformanstrengungen zu ermutigen.

Quelle: Finanzbuchverlag

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Rezensionen
Voltaire wird recht behalten! Hubert Milz 27.10.11

Prof. Polleit hat in diesem Büchlein verschiedene Artikel gesammelt, die er in den letzten Jahren zum Thema Geld, Währung, Finanz- und Schuldenkrise veröffentlicht hat. Dabei zeigt Prof. Polleit, dass die Verwerfungen der Finanz- und Schuldenkrise kein Resultat des Marktes sind, sondern ihre originären Gründe im staatlichen Geld- und Zinsmonopol verortet sind, hinzu kommt das gesetzliche Privileg der Teilreserven, welches den Geschäftsbanken die Möglichkeit gibt Kreditgeld aus dem Nichts zu schaffen.

Auf Basis der Austrian-Business-Cycle-Theory, die von Ludwig von Mises zuerst formuliert und durch Friedrich August von Hayek und anderen wirklichen Ökonomen verfeinert worden ist, analysiert Prof. Polleit, dass die Schuldigen für die sog. Weltfinanzkrise und für die Staatsschuldenkrise in der Politik mit ihren Zentralbanken zu suchen sind.

Die Lösung der ursächlichen Probleme sieht Prof. Polleit im Brechen des staatlichen Geld- und Zinsmonopols. Preiskontrollen funktionieren nicht, haben noch nie funktioniert: Und der wichtigste Preis ist der Zins, d. h. der Preis für das Geld, auch hier scheitert die Preiskontrolle durch den Staat. Die Losung heißt: Zulassung von privater Geldproduktion und freie Zinsbildung am Markt.

Sollte das Ruder nicht noch herumgerissen werden, dann befürchtet Prof Polleit, dass Voltaire recht behält. Voltaire hat nämlich gesagt:

«Die Geschichte hat schon häufig gezeigt, dass Edelmetalle zwar im Preis fallen können, nie aber im Wert. Papiergeld dagegen ist bereits hunderte Male zu Tode gekommen. Papiergeld sinkt irgendwann immer auf seinen inneren Wert - NULL!»

Da die Politik sicherlich freiwillig keinesfalls auf das Geldmonopol verzichten wird, denn wer das Geld beherrscht, der steuert auch die Gesellschaft, wird Voltaire wohl recht behalten: Der sog. «kleine Mann» wird die Zeche zahlen müssen, d. h. für Deutschland innerhalb von einem Jahrhundert wohl zum dritten Mal!