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Das Libertäre Manifest

Das Libertäre Manifest: Stefan Blankertz
Preis 24,80 € Vergriffen
Zustand Neu
Autor(en) Stefan Blankertz Verlag Lichtschlag Werbung und Medien KG
Sachgebiet(e) Radikalliberalismus ISBN 3-8311-1869-8

2001, 2. verbesserte Auflage 2002, 308 S., broschiert

bei buchausgabe.de nicht mehr erhältlich. Das gesamte Libertäre Manifest kann kapitelweise unter http://home.arcor.de/danneskjoeld/X/Man/Manifest.html heruntergeladen werden.

Die staatliche Ordnung der menschlichen Gesellschaft ist nur eine vorübergehende Erscheinung. Der Staat entsteht durch Krieg, Eroberung und Unterdrückung. Er schafft Klassen, in denen sich seine Gewalt und seine Ungerechtigkeit ausdrückt. Dies gilt nicht nur für die Diktatur, sondern auch für die Demokratie. Die Überwindung der staatlichen Ordnung ist die Voraussetzung für ein menschenwürdiges Leben in Frieden, Freiheit und Wohlstand.

In diesem Manifest zeigt der Autor

  • wie der Staat entstanden ist, wie er seine Herrschaft gefestigt und ausgebaut hat,
  • wie die staatliche Ordnung des gesellschaftlichen Lebens immer mehr Bereiche in den Bann geschlagen hat und damit die Selbständigkeit und Verantwortung der Menschen immer weiter reduzierte,
  • wie der Staat durch die Schaffung einer Klassenstruktur die Menschen im Griff hält und daran zu hindern versucht, zum Bewußtsein ihrer gegen den Staat gerichteten Interessen zu gelangen.

Er diskutiert die Gewalt, das Elend, die Unterdrückung, die Verfolgung, die Ausbeutung und die Ungerechtigkeit, die der Staat in die Gesellschaft trägt.
Quelle: Buchrückentext

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Rezensionen
Stell Dir vor: Es gibt ein Manifest und niemand liest es ... Andreas Ullrich 28.11.04

Schön wäre es, könnte ich mit dem Satz beginnen: Blankertz' Manifest loben heisst Eulen nach Athen tragen. So ist es aber nicht: Athen ist bislang fast eulenlos - oder spricht 'man' nur nicht über seine geheimen attischen Eulen? Keine Ahnung.
Ich jedenfalls halte dieses Teil für eine der wichtigsten Veröffentlichungen zur libertären Theorie und Praxis. Undogmatisch und radikal, voll Achtung vor der Verletzlichkeit des Menschen, mit analytischem Feinsinn und grossartigem Ordnungssinn (seine postmarxistische Klassensystematik!), mal die Welt im denkenden Griff, mal einen Schmetterling behutsam streichelnd: ich mag das gewaltlose und tatkräftige Denken, das die moralische Substanz dieses Buches ausmacht und für mich zum Signum eines Begriffes geworden ist: libertär.

Also: lest! Und sprecht darüber.

Gruss
Andreas Ullrich