Das Ende der sozialen Marktwirtschaft
| Preis | 19,90 € | Vergriffen | |
| Zustand | Neu | ||
| Autor(en) | Wolfgang Münchau | Verlag | Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG |
| Sachgebiet(e) | Sozial- und Wohlfahrtsstaat | ISBN | 978-3-446-40559-2 |
Dieser Titel ist leider vergriffen. Der Verlag plant keine Neuauflage.
2006, 231 Seiten, Hardcover
In der wirtschaftspolitischen Debatte in Deutschland gibt es einen Konsens: Die Soziale Marktwirtschaft ist gut. Wolfgang Münchau bricht den Konsens: Die Soziale Marktwirtschaft ist gescheitert.
In der Nachkriegszeit war sie ein leistungsfähiges System, das breiten Schichten zu großem Wohlstand verhalf. Aber in den Zeiten der Globalisierung versagt diese Marktordnung: Sie gaukelt den Menschen eine trügerische Sicherheit vor, die es so nicht mehr gibt.
Ist es mit einer behutsamen Reform der Sozialen Marktwirtschaft getan? Die meisten sagen ja. Doch das wird unsere Probleme nicht lösen. Die Reformpolitik ist politisch und ökonomisch gescheitert.
Was wir brauchen, ist ein neues Wirtschaftssystem, das den Deutschen die Angst vor dem Markt nimmt. Denn mehr Markt bedeutet mehr Dynamik, mehr Markt ist sozial, mehr Markt bietet die Möglichkeit einer aktiven Wirtschaftspolitik. So wird die lähmende Stagnation beendet, so können Krisen besser überwunden werden, die Menschen finden schneller Arbeit.
Quelle: Carl Hanser Verlag
Inhaltsverzeichnis:
- Einleitung
- Teil 1: Die zehn Irrtümer der Sozialen Marktwirtschaft
- Irrtum 1: Die Soziale Marktwirtschaft ist das Wirtschaftssystem Europas
- Irrtum 2: Die Soziale Marktwirtschaft ist sozial
- Irrtum 3: Die Soziale Marktwirtschaft ist eine Marktwirtschaft
- Die Philosophie der Sozialen Marktwirtschaft ist nicht liberal
- Warum Wettbewerb nicht unlauter ist
- Irrtum 4: Globalisierung ist ein Wettlauf zur Armut
- Eine Anekdote vom Fuxing-Park, Schanghai
- Globalisierung ist eine wirtschaftliche Kräfteverschiebung
- Globalisierung bedeutet eine neue globale Arbeitsteilung
- Deutschland darf sich nicht länger als eine Industriegesellschaft begreifen
- Warum der Spuk nicht demnächst vorbeigeht
- Irrtum 5: Wir brauchen Reformen, um wettbewerbsfähiger zu werden
- Warum Hewlett-Packard nicht in Europa investiert
- Warum unsere Bildungsreformen nicht funktionieren
- Arbeitsmarktreformen allein funktionieren nicht
- Arbeitsmarktflexibilität ist mehr als nur „hire and fire“
- Irrtum 6: Der Mittelstand ist die Säule unserer Wirtschaft
- Irrtum 7: Kooperieren ist besser als konkurrieren
- Irrtum 8: Deutschland hat Universalbanken und braucht deswegen keinen modernen Finanzsektor
- Das Drei-Säulen-Modell im Bankwesen ist nicht mehr zeitgemäß
- Warum mehr Schulden manchmal besser sind als weniger Schulden
- Warum wir die Landesbanken abschaffen sollten
- Frankfurt ist kein wirkliches Finanzzentrum
- Wir haben den Verlust jüdischer Banker in Deutschland nie verkraftet
- Irrtum 9: Die Soziale Marktwirtschaft hat eine ökonomische Fundierung
- Keynes ist kein Sozialdemokrat
- Auf Makroökonomie kommt es heute mehr an denn je
- Die Wiedervereinigung war eine der größten wirtschaftspolitischen Fehlleistungen des 20. Jahrhunderts
- Haushaltsdefizite dürfen und müssen manchmal größer sein als drei Prozent
- Volkswirtschaft ist nicht dasselbe wie Betriebswirtschaft
- Mit Strukturreformen kommt man aus keinem Konjunkturloch
- Wir müssen uns besser auf globale Schocks vorbereiten
- Irrtum 10: Die Soziale Marktwirtschaft lässt sich reformieren
- Nicht alle Probleme lassen sich lösen
- Was man wirklich hätte reformieren müssen
- Wir können uns nicht mehr auf die EU als Reformer der letzten Instanz verlassen
- Die New Economy ist ebenfalls kein Ausweg
- Einige Interessengruppen sind wichtiger als andere
- Teil 2: Der Wandel der Sozialen Marktwirtschaft
- Der Weg von der Sozialen zur normalen Marktwirtschaft
- Ein Generationenwechsel allein bringt keinen Systemwechsel hervor
- Krisenszenario 1: Der Globalisierungsschock
- Krisenszenario 2: Der Liquiditätsschock
- Warum eine Marktwirtschaft sozialer ist als unser Wirtschaftssystem
- Beispiel: Niedriglohnsektor
- Beispiel: Private Zusatzrenten
- Beispiel: Wohneigentum
- Ausblick
- Anhang: Die besten Universitäten der Welt
- Anmerkungen
- Literaturverzeichnis
Quelle: Carl Hanser Verlag
Eine Leseprobe findet sich hier.
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