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Das bizarre Sexualleben der Tiere

Das bizarre Sexualleben der Tiere: Michael Miersch
Preis 22,50 € Vergriffen
Zustand Neu
Autor(en) Michael Miersch Verlag Eichborn Verlag
Sachgebiet(e) Irrtum und Wissen ISBN 3821815191

Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 1999

vergriffen

Balzrituale

»Nun knuffen sie sich gegenseitig mit den Scheren...« - die Hummer nämlich, Hummer und Hummerich. Wer ihren freundlichen Liebesakt studiert, mag sie nie wieder essen, hat er denn ein Herz.
Lieb gehen sie miteinander um oder stürmisch, robust oder zartfühlend, gelegentlich auch wie von Sinnen: Tiere sind halt menschlich. Und zur wundersamen Welt tierischer Triebe gibt es jetzt ein kenntnisreiches wie komisches Lexikon.

Schimpansen treiben es ungefähr acht Sekunden lang, dafür können sie aber 60 mal am Tag. Bis zu zehn Stunden dauert der Liebesakt der Kröte, dann ist es gut. Von Maßhalten verstehen diese Kröten nämlich mehr als die männliche Beutelmaus, die es tut, bis sie tot umfällt. Die Königin der Nacktmulle, unsere Favoritin, hält sich zwei bis drei Liebhaber, verbietet ihren Untertanen jedoch jeglichen Sex. Sie wissen nicht, was eine Nacktmulle ist? Ein mausgroßer Nager, blaßrosa verschrumpelt; böse Menschen sagen, Nacktmullen sähen aus wie Penisse auf Beinen. Oder nehmen Sie die Meerschweinchen: zehn Prozent von ihnen sind schwul. Oder bedenken Sie die Länge des Fortpflanzungsorgans: Vom Gorilla haben Sie sich mehr versprochen als 3 Zentimeter, stimmt's? Da beste Stück des Hauspferdes bringt es schon auf 60 Zentimeter, während der Blauwal gar nicht mehr in Zentimetern zählt: Zwo-Meter-fuffzig weist er vor. Das Gehirn dazu ist eher klein.

All das gibt dieses Lexikon zum Besten - und noch viel mehr. Ausgehend vom neuesten zoologischen Forschungsstand erzählt Michael Miersch von bizarren Balzritualen, skurrilen Genitalien und den unglaublichen Tricks, mit denen die Geschöpfe zueinander finden. Zahlreiche biologische Stichwörter vertiefen dabei den Kenntnisstand. Wer in diesem außergewöhnlichen Lexikon liest, weiß eines ganz gewiß: Tiere sind zwar ganz anders. Aber Tiere sind halt Menschen. Von oben bis unten.

Quelle: Eichborn Verlag

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