Richard von Strigl (1891-1942) studierte an der Wiener Universität Rechts- und Staatswissenschaften und erwarb dort 1914 das Dokotorat der Rechte. Praktische Erfahrung sammelte er durch seine Arbeit bei der Industriellen Bezirkskommission in Wien und als leitender Beamter der Arbeitslosenversicherung. Sein Hauptinteresse galt jedoch der Nationalökonomie.
Friedrich von Wieser und
Eugen von Böhm-Bawerk waren seine Lehrer an der Wiener Universität, wo er sich 1922 mit seiner Arbeit
Die ökonomischen Kategorien und die Organisation der Wirtschaft (1923) habilitierte. Von Strigl wurde 1928 zum außerordentlichen Professor an der Hochschule für Welthandel in Wien ernannt und kehrte 1940 mit diesem Rang an die Wiener Universität zurück. Außer einer Reihe von Zeitschriftenaufsätzen sind seine Bücher
Angewandte Lohntheorie (1926) und
Einführung in die Grundlagen der Nationalökonomie (1937) von Bedeutung.
Quelle: Klappentext zu
Richard von Strigl, Kapital und Produktion (1982)